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Das grüne Wohnzimmer

Kreis Segeberg Das grüne Wohnzimmer

Schwertlilien, Funkien oder Fingerhut – sie alle blühen in den Gärten. Dass diese Pracht in einer bestimmten Anordnung, mit liebevoller Hege und Pflege und am richtigen Platz erst so richtig erstrahlt und wächst, davon überzeugten sich am Wochenende der „Offenen Gärten“ viele Pflanzenfreunde.

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Elisabeth Carstens aus Bark zeigte ihr Refugium beim Tag des Offenen Gartens.

Quelle: Patricia König

Kreis Segeberg. 25 Grundstücke im Kreis Segeberg konnten besichtigt werden. In Bark öffneten zwei Frauen ihre wunderschönen Refugien.

 „Ich bin sehr beeindruckt von dem Pflegezustand ihres Gartens und dieser dichten Vielfalt an Blumen und Pflanzen“, sagte Antje Harff aus Pronstorf anerkennend zu Renate Andresen. Deren 1000 Quadratmeter großer Bauerngarten weist verschiedene Räume auf, die sich um das Haus verteilen. Wege führen die Besucher vorbei an prächtigen Stauden und Gewächsen wie Lavendel, weißen Rosen, Clematis und Hortensien, in denen immer wieder Kunstgegenstände auftauchen, in verschieden gestaltete Bereiche mit kleinen Sitzgelegenheiten, Rundbögen und einem Pavillon.

 Am Eingang gab es selbst gezogene Pflanzen für die Gäste zu kaufen. Dort entwickelte sich auch das eine oder andere Fachgespräch über Kompost und Unkraut. Gegen den Giersch helfe eine zweizackige Harke, und auch als Salat eigne sich das grüne Kraut sehr gut – da waren sich Gärtnerinnen einig. „Die ersten Besucher waren schon um halb zehn Uhr hier“, sagte Renate Andresen. Eigentlich hatte sie ganz bewusst erst ab 11 Uhr ihren Garten öffnen wollen, um vorher noch einkaufen zu können. „Aber daraus wurde dann wegen der vielen Gäste nichts“, so Andresen.

 Ein Stückchen weiter gab es im Garten von Elisabeth Carstens ebenfalls viel zu entdecken. Inmitten von Wald, Feldern und Wiesen liegt der Hof, auf dem auch Pferde in Pension stehen. Vom Parkplatz aus gelangt man durch ein Holzgatter und einen Rosenbogen in die großzügige 1500 Quadratmeter große Anlage und in eine idyllische Welt voller Pflanzen und Sträucher mit verwunschenen Wegen. Dort machten auch Dana, Mike und Maurice Brumme aus Fredesdorf sowie Steven, Tina und Tim Franke aus Sandersdorf in Sachsen-Anhalt ihre erste Station auf der Rundfahrt durch die offenen Gärten. Vor allem waren sie von dem großen Teich beeindruckt. Große Goldfische schwimmen dort unter den Seerosen entlang. Steven, Mike und Maurice wagten sich auch über die Steine zum hinteren Bereich des künstlichen Gewässers.

 In den prächtigen Staudenbeeten versteckt fanden sich zudem kleine Mäuse aus Stein, die sich auf Gehölzen tummelten, oder Katzen, die in der Sonne dösten. „Die Rosen lassen in diesem Jahr noch etwas auf sich warten“, erzählte Elisabeth Carstens. „Aber sie stehen schon in den Startlöchern, noch eine Woche Sonnenschein, dann blühen auch sie“, ist sie sich sicher. Die lange Kälte habe dafür gesorgt, dass so manche Pflanze erst später blüht, aber auch länger wie die Rhododendren. Auch bei den Carstens war der Andrang schon vor zehn Uhr groß und neben selbst gezogenen Pflanzen und Gartenaccessoires gab es dort selbst gemachten Kuchen und Kaffee.

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