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SV Henstedt-Ulzburg Vorsitzender trat zurück

Völlig überraschend meldet der SV Henstedt-Ulzburg den Rücktritt seines hauptamtlichen Vorsitzenden Marc Sinnewe.

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Marc Sinnewe ist nach nur knapp einem Jahr als hauptamtlicher Vorsitzender des Großvereins SV Henstedt-Ulzburg zurückgetreten.

Quelle: Archiv

Henstedt-Ulzburg. Wie Michael Meschede, der Vorsitzende des SVHU-Aufsichtsrats, wissen lässt, beruht die Entscheidung auf gesundheitlichen Gründen. „ Wir bedauern diesen Schritt außerordentlich. Die Zusammenarbeit mit Marc war kreativ und zukunftsweisend“, erklärt Meschede. Er habe Sinnewe „als aktives Bindeglied zwischen Mitgliedern, Verein und Gemeinde erlebt“. Erst zum 1. August 2014 hatte der damals 34-Jährige Diplom-Sportwissenschaftler aus dem Saarland seinen Posten an der Spitze des 5400 Mitglieder großen SV Henstedt-Ulzburg angetreten. Zuletzt, so Meschede, sei Sinnewe die Integration von Asylsuchenden ein besonderes Anliegen gewesen.

 „Ich bin schockiert!“, war die erste Reaktion von Jens Martens, Trainer der SH-Liga-Fußballer des SV Henstedt-Ulzburg. In seinen Augen ist der Rückzug Sinnewes „ganz schlimm“ für den Verein, denn der Vorsitzende habe in seiner kurzen Amtszeit vieles bewegt. „Er hatte eine Menge toller Ideen und war allem gegenüber aufgeschlossen. Es war eine super Zusammenarbeit“, bedauert Martens den Rücktritt. Und: „Nun geht das ganze Theater um eine Nachfolge schon wieder los.“ Die Anspielung gilt dem Ausschreibungsverfahren der hauptamtlichen Stelle des Vorsitzenden. Nachdem Nadine Lange, seit Vereinsgründung 2009 Vorsitzende des SVHU, im Januar des vergangenen Jahres aus dem Amt ausgeschieden war, hatte es mehr als sechs Monate gedauert, den Posten neu zu besetzen. Marc Sinnewe setzte sich gegen über 40 Bewerber durch.

 Konstante Größe damals wie heute ist Horst Werner, der als Finanzvorstand mit Marc Sinnewe quasi eine Doppelspitze gebildet hat. Werner hat Erfahrung darin, den zweitgrößten Sportverein des Landes allein durch unruhiges Fahrwasser zu manövrieren. Neben sportlichen Herausforderungen wie einer professionellen Handballabteilung und Leistungsfußball mit den Frauen in der 2. Bundesliga und den Männern in der SH-Liga steht augenblicklich die Realisierung eines Millionen-Projektes im Raum: An der Bürgermeister-Steenbock-Straße soll ein Fußball-Leistungszentrum plus Handballhalle, Internat und neuer Geschäftsstelle entstehen. In diesem Zusammenhang hatte es zuletzt Querelen im Verein gegeben, denn die Tennisabteilung muss hierfür ihre Sportstätte räumen.

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Ein Artikel von
Christian Detlof
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