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Surfen an der Badestelle

WLAN in Bornhöved Surfen an der Badestelle

Vorfreude auf den Sommer wecken die Gemeindevertreter: Besucher des Bornhöveder Freibades können bald nicht nur im Wasser planschen, sondern auch surfen – im Internet. Auf Antrag der CDU-Fraktion wird an dort ein öffentlich zugänglicher drahtloser Internet-Zugang (WLAN-Hotspot) eingerichtet.

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Im Sommer an der Bornhöveder Badestelle am See per WLAN-Hotspot mal eben in der Datenbank der Amtsverwaltung nachsehen – das kann sich Bornhöveds Bürgermeister Dietrich Schwarz schon jetzt gut vorstellen.

Quelle: Detlef Dreessen

Bornhöved. Das sei ein Mittel, im Sinne des Leitbildes „Bornhöved 2030“ den Fremdenverkehr im Ort zu fördern, erklärte Sönke Ehlers, der den Antrag einbrachte. Hintergrund ist die anstehende Verlegung eines Glasfasernetzes im Ort. Nachdem die nötige Anschlussquote von 40 Prozent der Haushalte erreicht wurde, solle das Netz im Sommer verlegt werden, kündigte Bürgermeister Dietrich Schwarz an.

 Der Service soll auf Dauer auch der Bornhöveder Wirtschaft nutzen. Denn wer den Hotspot benutzen will, soll automatisch auf der Homepage der Gemeinde www.bornhoeved.de landen. So werde der Blick auf den Ort gelenkt.

 „Wir fungieren als einer der Vorreiter von freiem WLAN im ländlichen Bereich“, freute sich Ehlers. Man könne auf ausgereifte Technik zurückgreifen, da es in Städten und Ballungszentren seit langem freie WLAN-Zugänge gibt.

 Weitere Standorte für WLAN-Hotspots sind das Alte Amt, das Heimatmuseum, das Jugendhaus, die Sventana-Schule und das Einkaufszentrum am nördlichen Ortsausgang. So sollen alle Stellen abgedeckt sein, an denen sich viele Menschen aufhalten.

 Bevor die Hotspots freigeschaltet werden, soll eine Gesetzesänderung abgewartet werden. Bisher müssen Hotspot-Anbieter teure Abmahnungen befürchten, wenn Nutzer über ihren Internetzugang etwa illegal Musik herunterladen. Die Bundesregierung denkt nun daran, diese Haftung aufzuheben, wenn die Zugänge verschlüsselt sind und Hotspot-Nutzer sich vor der Einwahl per Mausklick verpflichten, den Zugang nur für legale Zwecke zu verwenden.

 Abstand nahm die Gemeinde von der Idee, auch einige Pumpstationen des Abwassernetzes mit eigenen Glasfaseranschlüssen zu versehen. Die Kosten stünden in keinem Verhältnis zum Nutzen.

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