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Waffen und Drogen nach Feuer entdeckt

Weede Waffen und Drogen nach Feuer entdeckt

Das Großfeuer am Wochenende auf dem Resthof an der Dorfstraße in Weede hielt nicht nur 260 Feuerwehrkräfte in Atem. Während der Löscharbeiten und danach stießen Retter und Kriminalpolizei in den Wohnungen auf Cannabispflanzen und auf Waffen, die von den Brandschützern an die Kripo übergeben wurden.

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260 Feuerwehrleute waren in Weede im Einsatz, als ein Resthof Feuer gefangen hatte.

Quelle: Kreisfeuerwehrverband Polizei

Weede. Zum Arsenal gehörten eine Pistole, zwei Gewehre, ein Schlagstock, ein Bogen, drei Säbel und ein Degen. Zumindest eines der eher musealen Gewehre schien nach dem ersten Eindruck vom Besitzer nicht so außer Betrieb gesetzt worden zu sein, wie es nach den Vorschriften hätte sein müssen. Die Kripo untersucht, ob ein Verstoß gegen das Waffengesetz vorliegt.

 Außerdem entdeckten Beamte in einer weiteren Wohnung des Resthofes eine Cannabisplantage. Rund 50 Pflanzen waren durch die Folgen des angrenzenden Feuers weitgehend vernichtet worden. Die Kripobeamten ermitteln nun auch wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. Zu den Tatverdächtigen machte dern örtliche Polizeipressesprecher Nico Möller gestern keine näheren Angaben.

 Das Feuer ausgelöst hatten nach bisherigen Erkenntnissen Schweißarbeiten in einer angrenzenden Werkstattgarage. Der Brand breitete sich über den Dachstuhl des Gebäudes aus.

 Die acht Bewohner des Hauses hatten alle in Sicherheit gebracht werden können, die Wohnungen wurden vor den Flammen gerettet.

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Ein Artikel von
Gerrit Sponholz
Segeberger Zeitung

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