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17000 Gäste auf der GEWA

Wahlstedt 17000 Gäste auf der GEWA

Schmuddelwetter hin oder her – die GEWA war am Wochenende für viele Wahlstedter die willkommene Gelegenheit zu einem Ausflug. Bei unterhaltsamen Spielen und interessanten Gesprächen an den Messe-Ständen lenkten sich die Besucher vom tristen Oktoberwetter ab - etwa 17000 Gäste kamen.

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Am Stand der Wahlstedter Waldapotheke konnten originelle Laternen gebastelt werden. Die Pharmazeutisch-Technische Angestellte Stefanie Sievers erklärte den teilnehmenden Kindern, wie es am besten geht.

Quelle: Gisela Krohn

Wahlstedt. Nur die Aussteller, die sich und ihre Produkte im Freien rund um die Poul-Due-Jensen-Gemeinschaftsschule präsentierten (zum Beispiel die Autohändler) litten ein wenig unter den ungemütlichen Rahmenbedingungen. „Für die ist es halt schade, wenn es nass wird“, sagte Organisator Uwe Zeitter. Er schätzt, dass insgesamt rund 17000 Menschen über das Gelände geschlendert sind. Da der Eintritt wieder frei war und daher keine Tickets vergeben wurden, gibt es keine konkreten Zahlen.

 Doch die Gewerbe- und Industrieschau erwies sich auch in ihrer neuesten Auflage als Publikumsmagnet. Immerhin ist sie mit knapp hundert Ausstellern auch die größte GEWA aller Zeiten. „Die Gänge waren immer voll“, sagte Zeitter. „Das war schon gut! Es war ja fast GEWA-Wetter.“

 Sowohl am Sonnabend als auch am Sonntag trafen die ersten Besucher pünktlich um 11 Uhr zur Öffnung ein und schauten sich das vielfältige Angebot an. An mehreren Ständen wurden kleine Spiele zum Mitmachen angeboten, was besonders die Kinder freute, denn oftmals gab es etwas zu gewinnen. Wie gut, dass einige Aussteller vorgesorgt und wie der Wegezweckverband (WZV) Tragetaschen als Werbegeschenke mitgebracht hatten. So konnten Kugelschreiber, Bälle oder Infomaterial bequem über das weitläufige Schulgelände transportiert werden.

 Wie vor zwei Jahren war auch diesmal der „Markt der Möglichkeiten“ eine beliebte Anlaufstelle innerhalb der Veranstaltung – und der kommunalpolitische Ärger um den Ausschluss der Wahlstedter Parteien spielte für die Besucher keine Rolle. Auf dem Markt, der sich dem sozialen Bereich widmete, präsentierten sich Wahlstedter Vereine wie der Kulturring, die Volkshochschule oder der Lions-Club und andere Institutionen. Auch die Ambulante und Teilstationäre Suchthilfe (ATS), die Stadtbücherei oder das Familienzentrum waren dabei.

 Für Kinder gab es hier besonders viel zum Mitmachen. Das Team des Jugendzentrum hatte sich verschiedene Aktionen ausgedacht. Die Erwachsenen nutzten gerne die Möglichkeiten zur Information. „Wir hatten schon am Freitag sehr viele gute Gespräche“, schilderte Michael Gaedicke, der am Stand des Arbeitersamariterbundes (ASB) unter anderem über eine Smartphone-App informierte, die im Notfall Leben retten kann. „Viele haben sich die App noch am gleichen Tag dann auf ihr Handy geladen.“

 Auch andere Aussteller berichteten, dass viele interessierte Besucher an ihren Messeständen gewesen seien. „Wir waren überrascht, wie viele Leute kamen“, berichteten die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Wahlstedt. Ihnen lag besonders am Herzen, über ihren Rettungsdienst „First Responder“ aufzuklären, der bei Notfällen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall schnelle Ersthilfe leistet.

 An den Ständen, an denen eingekauft werden konnte, herrschte auch reger Andrang, wie etwa bei Andrea Schürmeyer von der Wahlstedter Firma „Mufflon“. Ihre Outdoor-Bekleidung aus reiner Wolle fand viele neue Fans. Wer sich im bunten Getümmel mal ein bisschen ausruhen wollte, fand einen Platz beim „Kleinen Klöncafé“, das zentral in der großen Pausenhalle auf der Bühne und davor aufgebaut war. So hatten die Gäste, die ein Stück Torte oder einen Kaffee genießen wollten, deutlich mehr Sitzplätze als bei früheren GEWAs.

 Die Entscheidung, die Gewinnausgabe der GEWA-Tombola von der Bühne in die angrenzende Turnhalle zu verlegen, war nach Einschätzung von Organisator Zeitter goldrichtig. „So haben wir in der Pausenhalle etwas mehr Ruhe gehabt, und die Aussteller in der Nähe der Bühne konnten mit den Kunden ihre Gespräche führen“, sagt Zeitter.

 Diesmal hatte der Tennisclub Rot-Weiss Wahlstedt die Ausrichtung der Tombola übernommen und darf den Erlös für seine Jugendarbeit verwenden.

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