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Das beste Jahr des Kulturrings

Wahlstedt Das beste Jahr des Kulturrings

Der Kulturring hatte in der abgelaufenen Spielzeit mit gut 525000 Euro den höchsten Umsatz aller Zeiten im Kleinen Theater. Es gab über 60 Veranstaltungen. „So viele wie noch nie,“ sagte Kassenwart Claus Peters während der Jahreshauptversammlung.

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Das Team des Kulturrings: die stellvertretenden Vorsitzenden Günter Behlke und Horst Kornelius, Schatzmeister Claus Peters, dessen Stellvertreter Rüdiger Leptien, Ehrenrat Margret Braun, Programmbeirat Michael Stamp und Schriftführer Udo Dewitz.

Quelle: Patricia König

Wahlstedt. Ein neuer alter Vorstand, die größten Einkünfte und meisten Veranstaltungen seit Bestehen des Kleinen Theaters am Markt, ein neuer Finanzierungsvertrag mit der Stadt Wahlstedt – die Jahreshauptversammlung des Kulturrings hatte es in sich. Wilfried Jendis konnte aus persönlichen Gründen nicht teilnehmen, ließ aber über seinen Stellvertreter Horst Kornelius mitteilen, dass er noch einmal für zwei Jahre als Vorsitzender bereitstehe.

 Als Herausforderungen in finanzieller Hinsicht gestalten sich für den Kulturring die wachsenden Ansprüche der Künstler an Technik und Catering. Die Bühnenanweisungen verlangen neben bestimmtem Personal eine immer ausgefeiltere Technik. So sah sich der Kulturring unter anderem gezwungen, einen neuen „Verfolger“-Scheinwerfer für 5000 Euro anzuschaffen und diverse Geräte hinzu zu mieten.

 Bauchschmerzen hat den Ehrenamtlichen die vom Kreis geforderte Neugestaltung des 41 Jahre alten Vertrags mit der Stadt bereitet. „Mit dem ersten Entwurf hätten wir nicht weitergearbeitet“, gab Schatzmeister Peters zu. Der Kreis hatte die Risikorücklage des Vereins moniert – doch ohne dieses finanzielle Sicherheitspolster müssten die Vorstandsmitglieder privat für Verluste des Vereins aufkommen. Bei einer halben Million Euro Umsatz im Jahr geht niemand diese Gefahr ein. Nach intensiven Verhandlungen mit Landrat Jan Peter Schröder liegt der Vertrag nun in „fast alter Form“ am Montag zur endgültigen Absegnung in der Stadtvertretung auf dem Tisch. Wichtig für den Verein: Der jährliche Zuschuss der Stadt wird auf 25000 Euro festgeschrieben und nicht mehr als freiwillige Leistung gezahlt. Auch die Pacht der Cafeteria darf der Verein behalten.

 Die 43 Mitglieder wählten einstimmig Wilfried Jendis zum Vorsitzenden und Claus Peters zum Kassenwart. Günter Behlke bleibt zweiter stellvertretender Vorsitzender, Michael Stamp und Klaus-Dieter Braun (in Abwesenheit) machen im Programmbeirat weiter, Margret Braun im Ehrenrat und Bernd Schindzielorz als Kassenprüfer. Schatzmeister Peters hat allerdings schon einen Nachfolger auserkoren. Reiner Lietsch ist dem Verein nach dem plötzlichen Tod von Dieter Kadasch im Dezember 2015 in Sachen Internet behilflich gewesen. Der baldige Pensionär Lietsch möchte sich bis 2018 in das Thema Finanzen einarbeiten lassen.

 Andrea Benz vom Amateurtheater Filou berichtete von einem Ansturm auf die Karten. 2017 spielt das Ensemble statt im Januar im April, um nicht im Advent proben zu müssen.

 Der Kartenverkauf für die 42. Spielzeit ab September mit über 50 Veranstaltungen (erstmals vom Programmbeirat unter Leitung von Melanie Bernstein ausgesucht) beginnt am 1. Juni um 9 Uhr im Kleinen Theater.

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