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Glasfaser: Noch fehlen Kunden

Wahlstedt Glasfaser: Noch fehlen Kunden

Nach mehrwöchiger Pause werkeln von der Unternehmensgruppe Deutsche Glasfaser beauftragte Tiefbautrupps in Wahlstedt an der weiteren Verlegung eines Breitbandnetzes mit Glasfaseranschlüssen bis in die Häuser. Noch ist in einigen Stadtvierteln die nötige Anschlussquote aber nicht erreicht.

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Bürgermeister Matthias Bonse (von links), Regionalmanager Dr. Roland Nussbaumer und Sales-Manager André Müller, hier an der Baustelle in der Waldstraße, sind zufrieden mit dem Baufortschritt.

Quelle: SZ-Redaktion

Wahlstedt. „In den kommenden Wochen werden etwa zwei Drittel Wahlstedts erschlossen sein. In Wahlstedt-West und Wahlstedt-Mitte fehlen uns nur noch etwa 100 Verträge, um die von uns geforderte Mindestakzeptanzquote von 40 Prozent zu erreichen, dann kann auch hier gebuddelt werden“, erklärte André Müller, zuständiger Projektmanager für Wahlstedt, auf einer Pressekonferenz im Rathaus, wo er zusammen mit Bürgermeister Matthias Bonse und Dr. Roland Nussbaumer, Deutsche-Glasfaser-Regionalmanager für Schleswig-Holstein, über den aktuellen Stand des Ausbaus und weitere angepeilte Ziele informierte.

 Um die geforderte 40-Prozent-Marke zu erreichen, wurde die Frist der sogenannten Nachfragebündelung bis Montag, 31. Oktober, verlängert. Zu den davon betroffenen Straßenzügen zählen vor allem die Straßen An der Eiche, Bjerringbrostraße, Emil-Nolde-Weg, Gildeweg, Waldstraße, Neumünsterstraße, Noreweg, Waldstraße. Hier liegt die derzeitige Akzeptanzquote bei 30 Prozent.

 Im Osten Wahlstedts hingegen ist der Tiefbau bereits abgeschlossen, die ersten Hausanschlüsse werden gebaut. Ende Oktober, Anfang November soll alles fertig sein. Gearbeitet wird derzeit im Süden der Stadt an der Segeberger Straße und an der Waldstraße, Ecke Gildeweg. In diesem Bereich wird in Kürze auch eine weitere zentrale Verteilerstation, in der Fachsprache Point of Presence, kurz PoP, aufgestellt. Hier sollen alle Arbeiten, je nach Wetterlage, bis Jahresende beendet sein.

 Begeistert vom schnellen Internet ist Bürgermeister Bonse auch privat. „Seit Kurzem liegt ein Anschluss in meinem Haus. Vorher betrugen die Datenübertragungsraten etwa zwei Megabit pro Sekunde. Jetzt surfen wir mit 104 Megabit. Das ist schon ein gewaltiger Unterschied.“ Außerdem betonte er nochmals, wie wichtig Glasfaser für die Zukunft der Stadt sei. „Das gilt sowohl für Unternehmen als auch für alle Bürger.“ Anwendungsbereiche wie beispielsweise Telemedizin würden in den kommenden Jahren ständig wachsen. Das sei auch für Senioren ein wichtiges Thema.

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