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Mehr Spenden als erwartet

Wahlstedt Mehr Spenden als erwartet

Die Aula der Poul-Due-Jensen-Gemeinschaftsschule glich einem riesigen Warenlager. Eine Welle der Hilfsbereitschaft für Flüchtlinge und andere Bedürftige in Wahlstedt schwappte über die Organisatoren der Aktion „Wahlstedt hilft helfen“. Mit so vielen Sachspenden hatten sie nicht gerechnet.

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Mohamed (6) und Majed (5) aus Syrien wurden bei den gespendeten Spielsachen fündig und nahmen zwei Roller mit. Mit ihren Eltern lernen sie zurzeit Deutsch in der Begegnungsstätte.

Quelle: Karsten Paulsen

Wahlstedt. Auch die amtierende Bürgermeisterin Kirsten Hauk, die engagiert mithalf, und der städtische Flüchtlingskoordinator Thomas Klönhammer staunten über die Mengen an Bekleidung, Wäsche und anderen Gegenständen.

 Rund 20 Helfer sortierten die Sachen auf Tischen und halfen bei der Ausgabe. Vor allem Flüchtlinge waren gekommen, um sich in der Aula etwas Passendes auszusuchen. Die Zahl der Interessenten hielt sich jedoch in Grenzen. Etwa hundert Bedürftige stellten sich ein. Dolmetscher halfen bei Verständigungsschwierigkeiten.

 „Gefragt waren vor allem Winterbekleidung, Schuhe, Töpfe, Pfannen, Spielsachen, Geschirr, Tassen, Teller und Gläser“, berichtete Jürgen R. Jaschinski vom Wahlstedter Kindervogelschießenverein. Auffallend sei die Höflichkeit und Dankbarkeit der Empfänger gewesen. Einige von ihnen kamen nicht mit leeren Händen, sondern mit Kuchen, Fladenbrot, Salaten und Suppen als Dankeschön.

 Außerdem folgten einige von ihnen einer Bitte der Initiatoren der Aktion: Sie schraubten die Bausätze von vier von der Daldorfer Firma Jorkisch gespendeten Holzbänken mit großer Einsatzfreude zusammen. Die Bänke sollen im Wahlstedter Stadtbereich aufgestellt werden.

 Bei den gespendeten Spielsachen wurden unter anderem zwei Flüchtlingskinder aus Syrien fündig: Mohamed (6) und Majed (5). Sie freuten sich über die schicken Roller, die sie mitnehmen durften. Gemeinsam mit ihren Eltern lernen sie zurzeit die deutsche Sprache bei Volkshochschullehrerin Gabriele Jandke in der Begegnungsstätte.

 Wohin aber nun mit den nicht abgeholten Mengen an Sachspenden? Kirsten Hauk: „Die Teile werden zunächst eingelagert. Nichts nicht weggeworfen.“ Kleiderkammern und andere Gemeinden haben bereits Interesse bekundet.

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Karsten Paulsen

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