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Rohrbruch im Raiba-Keller

Wahlstedt Rohrbruch im Raiba-Keller

Eine Überraschung erlebten Mitarbeiter der Raiffeisenbank (Raiba) Leezen am Montagmorgen bei Dienstbeginn in der Filiale An der Eiche: Der Keller stand unter Wasser. Ein Rohr hatte ausgerechnet über Weihnachten ein Leck. Etwa 10000 Liter Wasser waren ausgelaufen.

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Die Freiwillige Feuerwehr Wahlstedt betätigte sich gestern Morgen wieder einmal als Helfer, dieses Mal in der Filiale der Raiba Leezen, An der Eiche: Die Blauröcke pumpten rund 10000 Liter Wasser aus dem Keller. Ein Rohr war gebrochen.

Quelle: Karsten Paulsen

Wahlstedt. Die sofort verständigte Feuerwehr rückte gegen 8.15 Uhr an. „Die Hausverwaltung hatte zu diesem Zeitpunkt bereits den Haupthahn geschlossen, so dass kein Wasser mehr nachlaufen konnte“, berichtete Wahlstedts Gemeindewehrführer Jörg Neubauer. „Wasser marsch“ hieß es dann auch in diesem Fall – jedoch in die andere Richtung als sonst, nämlich aus dem Gebäude heraus. Genutzt wurde dazu der rückwärtige Eingang.

 Die Blauröcke, die laut Neubauer mit fünf Fahrzeugen und 19 Einsatzkräften vor Ort waren, setzten zwei Tauchpumpen, zwei Wassersauger und eine Schmutzwasserpumpe ein, um auf einer Fläche von rund 350 Quadratmetern etwa 10000 Liter Wasser abzupumpen. Es entstand ein erheblicher Sachschaden; wie hoch genau, stand gestern noch nicht fest.

 Raiba-Filialleiterin Katharina Andresen dankte den Feuerwehrleuten für ihre rasche Unterstützung. Als kleines Dankeschön und zur Stärkung der Helfer hatte das Team belegte Brote geschmiert. Nach gut zwei Stunden konnte die Wehr ihren Einsatz beenden.

 Zwischenzeitlich waren die Wahlstedter noch zu einem medizinischen Notfall gerufen worden. Nachdem sie die Tür zu einer Wohnung an der Skandinavienstraße geöffnet hatte, konnte der hilflose Patient an den Rettungsdienst übergeben werden.

 Bereits am Sonntag war die Feuerwehr gegen 14.30 Uhr alarmiert worden, weil Anwohner der Dr.-Hermann-Lindrath-Straße einen Brand im Trafohaus gemeldet hatten. Es sei zu einem Knall und Funken gekommen, teilten sie der Einsatzleitung mit. Mitarbeiter des Energieversorger schalteten den Strom ab und schaurten nach dem Rechten. Nach einer Kontrolle mit der Wärmebildkamera rückten die Blauröcke nach Rücksprache mit den Verantwortlichen wieder ein.

 Ebenfalls aus ungeklärter Ursache stieg am selben Tag Rauch aus dem Kanalsystem in der Waldstraße. „Da nicht auszuschließen war, dass es mit Kühlungsmaßnahmen eines örtlichehn Betriebs zu tun hatte, kontrollierte die Feuerwehr mit der Wärmebildkamera und einem Multi-Gasmessgerät die Kanaleingänge“, schilderte der Wehrführer. Ein weiteres Eingreifen sei nicht nötig gewesen.

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Ein Artikel von
Karsten Paulsen

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