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Thema Markplatz wurde vertagt

Wahlstedt Thema Markplatz wurde vertagt

In Sachen Wahlstedter Marktplatz, dessen maroder Zustand schon länger beklagt wird, wurden erstmal keine Beschlüsse gefasst. Eine Sperrung der Nutzung als Parkplatz, von der SPD vorgeschlagen, kam nicht zustande, und auch über eine neue Pflasterung soll noch beraten werden.

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Der Wahlstedter Marktplatz ist mittlerweile ein unsicheres Pflaster. Durch die Nutzung als Parkplatz haben sich viele Steine gelöst. Die Löcher wurden provisorisch geflickt.

Quelle: Kartsen Paulsen

Wahlstedt. Der Wunsch von Wahlstedts ältestem Einwohner anlässlich seines 100. Geburtstages an seine Heimatstadt bleibt vorerst unerfüllt: „Sorgt bitte für einen stolperfreien und gut befahrbaren Marktplatz!“, hatte Paul Funk dieser Tage der Segeberger Zeitung als Botschaft an Politik und Verwaltung mit auf den Weg gegeben. Die von der SPD-Fraktion beantragte sofortige Sperrung des Areals als Parkplatz ist jedenfalls erst einmal vom Tisch – zumindest bis zu einer weiteren Sitzung des Ausschusses für Planung, Bau und Verkehr, die voraussichtlich im März stattfindet.

 Darauf haben sich die Mitglieder des Gremiums während ihrer jüngsten Sitzung im Rathaus am Montagabend verständigt. Ausschuss-Vorsitzender Klaus Harm (CDU) hatte seine Kollegen eingangs um die Verschiebung des Beschlusses gebeten, da seine Fraktion zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch keine abschließende Aussage treffen könne. Ein „Schnellschuss“ sollte in dieser wichtigen Frage aber in jedem Fall vermieden werden. Außerdem wären bis März neue Erkenntnisse möglich. Und ein eventuelles Provisorium, das nur zwei bis drei Jahre halte, „hilft uns nicht weiter“, argumentierte der Christdemokrat.

 Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD, Rita Höpcke, hatte den Antrag der Sozialdemokraten auf Sperrung des Marktplatzes in erster Linie damit begründet, dass sich dessen bereits höchst maroder Zustand nicht noch weiter verschlechtern solle. Es müsse jetzt endlich gehandelt werden. Die kleinen Pflastersteine seien für das Parken von Fahrzeugen schlichtweg nicht geeignet, ergänzte auch Stadtvertreter Heinrich Westphal (SPD).

 In der Zwischenzeit werden sich zudem der Finanzausschuss und die Stadtvertretung (im Februar), die am Ende das letzte Wort haben wird, noch mit dem Problem beschäftigen. Im Haushalt 2017, der ebenfalls in dieser Woche in der Vorberatung ist, sollen 150000 Euro für den Marktplatz veranschlagt werden – allerdings mit einem Sperrvermerk. Das bedeutet, dass die Summe noch einmal ausdrücklich freigegeben werden muss.

 Seit Jahren schon werden an dem rund 2000 Quadratmeter großen Gelände in der Innenstadt, auf dem auch der Wochenmarkt stattfindet, immer wieder kleinere, aber wenig nachhaltige Reparaturen vorgenommen.

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