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Ende der Flickschusterei

Wahlstedt Ende der Flickschusterei

In die aufwändige Reparatur einiger besonders maroder Straßen hat die Stadt Wahlstedt jetzt rund 60000 Euro investiert. Eine Straßenbaufirma brachte die Fahrbahnen im Rollasphalt-Verfahren in anderthalb Tagen wieder in Schuss. Zunächst einmal aber noch Tempo 30.

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Die Scharnhorststraße präsentiert sich nach dem Rollasphaltverfahren in einem soliden, aber noch nicht endgültigen Zustand, da sich der Rollsplitt in den nächsten Tagen weiter verfestigen muss. Links ist der gerade aufgetragene, noch feuchte, dunkle Rollasphalt zu erkennen; die rechte helle Seite ist bereits abgetrocknet und mit einer Gummiwalze verdichtet worden.

Quelle: Karsten Paulsen

Wahlstedt. Der Betrieb aus der Nähe von Bremen hatte bei der Ausschreibung den Zuschlag erhalten. Bauamtsleiter Torsten Maaß geht davon aus, dass die neue Verschleißdecke voraussichtlich acht bis zwölf Jahre halten wird. Die Autofahrer freut es; auch wenn sie wegen des Rollsplitts zunächst nur Tempo 30 fahren dürfen und für eine gewisse Staubentwicklung sorgen werden - falls es zwischendurch nicht regnet. Nach etwa zwei Wochen wird ein Saugwagen der Baufirma den noch losen Splitt aufnehmen, der von der Stadt wieder verwendet wird. Der Anteil beträgt laut Maaß rund 10 Prozent der aufgebrachten Menge.

 Die bisherige Flickschusterei von maroden Straßen hat nunmehr in der Scharnhorststraße, Waldstraße und im Westpreußenweg, sowie in kurzen Abschnitten in der Dorfstraße und Rendsburger Straße vorerst ein Ende.

 Bereits im vorigen Jahr hatte die Stadt die löcherige Wald- und Scharnhorststraße erstmals in einem so genannten Kaltbitumenverfahren mit einer Dünnschicht von bis zu sieben Millimeter überzogen. Wie Bürgermeister Matthias Bonse damals erläuterte, sei das neue Verfahren ein Versuch, um die Straßenschäden mit geringem Aufwand wirksam und nachhaltig in den Griff zu bekommen. Die Waldstraße und Scharnhorststraße seien ausgewählt worden, weil sie sich wegen des noch nicht so maroden Zustandes für diese Form der Unterhaltung eignen würden. Jetzt wurden die Oberflächen dieser Straßen in einer zweiten Stufe nachbehandelt und mit einer weiteren Schicht versehen.

 Die Rendsburger Straße, die Dorfstraße und der Westpreußenweg sowie der hintere Teil der Waldstraße zur Dr.-Hermann-Lindrath-Straße, der damals ausgespart wurde, erhielten gleich zwei Schichten von insgesamt rund 1,6 bis 2 Zentimeter Dicke. Größere Löcher wurden vor der Oberflächenbehandlung dicht gemacht. hül

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Karsten Paulsen

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