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Tolles Kartoffelfest für tausende Gäste

Wakendorf I Tolles Kartoffelfest für tausende Gäste

Die Straßenränder waren zugeparkt, ein Durchkommen nur im Schrittempo und in Absprache mit dem Gegenverkehr möglich. Auf den Bürgersteigen strömten die Gäste mit leeren Händen zum Kartoffelhof Burmeister in Wakendorf I und schwer bepackt wieder zurück. Mehr als 10000 Besucher waren gekommen.

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Wie in jedem Jahr am zweiten Sonntag im Oktober wurde  auf Burmeisters Hof das große Kartoffelfest gefeiert. Auch Rosen-, Weiß- und Rotkohl gab es direkt vom Anhänger.

Quelle: Harm, Klaus J.

Wakendorf I. Das Kartoffelfest auf Hof Burmeister hat lange Tradition und findet immer am zweiten Sonntag im Oktober statt. Nicht immer ist der Andrang allerdings so groß. „Im letzten Jahr waren es deutlich weniger“, erzählt Wiebke Burmeister, „da hatte es allerdings auch geregnet.“ Diesmal schien aber nach vielen Regentagen die Sonne vom wolkenlosen Himmel und lockte die Gäste auf den Hof und in die Hallen.

Rund 20 Sorten probieren die Burmeisters jedes Jahr aus. Dauerbrenner sind bei den festkochenden Kartoffeln Belana, Prinzess und natürlich die Lieblingssorte der Norddeutschen, Linda. Sie sollte vor einigen Jahren nach dem Willen großer Konzerne vom Markt verschwinden und wurde nur durch den Widerstand der Verbraucher gerettet. Bei den mehligen Kartoffeln für Stampf und Mus steht die gelbfleischige Lilli ganz vorn. Die gleichfalls begehrte rotschalige Laura konnte noch nicht eingeerntet werden: Das Wetter muss trocken bleiben, „dann geht es los“, versprach Wiebke Burmeister.

Die Gäste informierten sich aber nicht nur über Kartoffeln, sondern sahen sich auch alte und neue Maschinen an, standen in langen Schlangen vor Ständen mit Gerichten wie Kräuterkartoffeln oder Pilzpfanne oder stöberten bei vielen Hobbyhandwerkern, an deren Ständen Handgemachtes, Witziges oder Wohlschmeckendes angeboten wurde. Dazu gehörten Rosenkohl, Steckrüben, Rot-, Weißkohl, Möhren und etliches mehr. In den Hallen waren Künstler tätig, und die Jugendfeuerwehr Bühnsdorf kümmerte sich mit Hüpfburg und anderen Spielen um die kleineren Gäste.

Von Klaus J. Harm

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