25 ° / 17 ° Gewitter

Navigation:
Waldorfschule wurde größer

Kaltenkirchen Waldorfschule wurde größer

Das neue Unterstufenhaus der Freien Waldorfschule Kaltenkirchen wurde eingeweiht. Der rund 2 Millionen Euro teure Neubau bietet künftig Schülern von der 1. bis zur 4. Klasse Platz. Rund 100 Freunde, Förderer, Eltern, Lehrer und Vertreter aus Kommunal- und Kreispolitik eröffneten das zweigeschossige Gebäudemit einem Festakt.

Voriger Artikel
Verein für neue Orgel
Nächster Artikel
Anzeige gegen Kita-Leiterin

Auf dem Grundstück der ehemaligen Landwirtschaftsschule bietet der Neubau des Unterstufenhauses viel Platz für Unterrichtsaktivitäten. Neben vier Klassenzimmern gibt es unter anderem einen Bewegungsraum und handwerkliche Fachräume.

Quelle: alexander Christ

Kaltenkirchen. „Nach zwei Jahren Bau- und noch viel längerer Planungszeit sind wir am Ziel. Heute wollen wir unser neues Unterstufenhaus einweihen und gemeinsam feiern“, sagte Jens Rainer Wittkugel, Vorstand des Fördervereins. 2009 begannen die ersten Planungen, 2014 wurde der erste Bauabschnitt auf dem Gelände der ehemaligen Landwirtschaftsschule am Oersdorfer Weg fertiggestellt. Mit dem Abschluss der Bauarbeiten stehen den Schülern der Klassen 1 bis 4 jetzt vier Unterrichtsräume zur Verfügung. Zudem sind in dem Gebäude mit insgesamt 1200 Quadratmeter Fläche zwei Handarbeitsräume, ein Raum für Förderunterricht und mehrere Fachräume untergebracht, die auch von den Schülern der Mittel- und Oberstufe genutzt werden können. Zusätzlich befinden sich in dem schmucken Neubau ein Hort sowie eine Bibliothek, ein Bewegungsraum und ein großer Saal inklusive Bühne für Feiern und Aufführungen.

 Errichtet wurde das neue Unterstufengebäude unter der Leitung der Kaltenkirchener Architektin Petra Lefel. Einen großen Anteil am Gelingen hatten auch die Mitglieder des Fördervereins sowie Ehemalige und Freunde der seit 1988 in Kaltenkirchen ansässigen Waldorfschule. In rund 3000 ehrenamtlich verrichteten Arbeitsstunden trugen sie ihren Teil bei und beteiligten sich mit Spenden und Darlehen auch finanziell an dem Projekt. An der Gesamtfinanzierung waren – neben der Freien Waldorfschule – die Stadt Kaltenkirchen, das Land Schleswig-Holstein und Stiftungen beteiligt.

 Zu den zahlreichen Gratulanten zählte Kreispräsident Winfried Zylka, der die Grüße des Kreises Segeberg überbrachte. „Die Architektur des Neubaus hebt sich architektonisch positiv von anderen Bauwerken in Kaltenkirchen ab. Die Waldorfschule ist nicht nur eine Bereicherung für die Stadt Kaltenkirchen, sondern für den ganzen Kreis Segeberg“, sagte Zylka. Das unterstrich auch Kaltenkirchens Bürgermeister Hanno Krause. Er lobte vor allem das freiwillige Engagement vieler Eltern und Freunde der Waldorfschule, die beim Bau kräftig zupackten.

 Ganz abgeschlossen sind die Bauarbeiten auf dem Gelände der Waldorfschule noch nicht. Im nächsten Schritt soll an dem Gebäude ein Anbau für mehrere Musikräume errichtet werden. Genauere Pläne und einen Zeitrahmen, in dem dieses Projekt realisiert werden soll, gebe es jedoch noch nicht, berichtete Eike Wohler, Geschäftsführerin der Schule.

 Aufgelockert wurde die rund einstündige Feierstunde durch Auftritte von aktuellen und ehemaligen Waldorfschülern, die für ihre Tanzdarbietungen und Musikeinlagen starken Applaus erhielten.

 An der Kaltenkirchener Waldorfschule werden derzeit knapp 400 Schüler von 38 Lehrern unterrichtet. Neben dem Waldorfabschluss können die Kinder und Jugendlichen auch alle gängigen staatlichen Schulabschlüsse erlangen.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Aktuelle Nachrichten aus der Segeberger Zeitung
Events: Segeberg

Veranstaltungen in
Segeberg. Aktuelle
Termine, News, Infos

KSV-Liveticker!

KSV-Spielstand online
verfolgen, mit dem
KN-KSV-Liveticker

Anzeige
Mehr aus Nachrichten aus Segeberg 2/3