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Weddelbrook zahlt 375000 Euro zurück

Sporthallen-Streit Weddelbrook zahlt 375000 Euro zurück

Im Streit um die Sporthalle Weddelbrook bahnt sich zwischen Weddelbrook und dem Schulverband Bad Bramstedt eine Lösung an. Eine Mehrheit im Schulverband will den Vorschlag der Gemeinde annehmen, wonach Weddelbrook 375000 Euro an den Verband bezahlt, etwa die Hälfte der ursprünglichen Forderung.

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Bad Bramstedt.  721000 Euro hatte der Schulverband bislang immer haben wollen.  Hinter verschlossenen Türen wurde darüber in einer gemeinsamen Sitzung des Finanz- und des Hauptausschusses des Schulverbandes abgestimmt. Eine Mehrheit für die Lösung kam zustande, weil nach Informationen der Redaktion sowohl die Bürgermeister der Umlandgemeinden als auch einige Stadtverordnete aus Bad Bramstedt dafür stimmten. Zuvor hatte ein Rechtsberater die Annahme des Kompromisses dringend angeraten, um hohe Prozesskosten zu sparen.

Der Schulverband hatte vor elf Jahren 880000 Euro für den Bau der großen gemeindeeigenen Sporthalle in Weddelbrook beigesteuert. Das entsprach dem Betrag, den eine kleine Schulsporthalle gekostet hätte. Dafür durfte die Grundschule Weddelbrook, die zum Schulverband gehörte, die Halle mitbenutzen. Die Schule wurde dann aber wegen rückläufiger Kinderzahlen 2014 geschlossen und seitdem fordert der Verband sein Geld zurück, zumindest den anteiligen Zeitwert der Halle. Der wurde von einem Gutachter auf 721000 Euro taxiert.

Doch die Weddelbrooker weigerten sich und unterbreiteten nach langwierigen Verhandlungen den nun angenommenen Kompromiss. Der muss Anfang April auch noch von der Schulverbandsvertretung angenommen werden.

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