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Weg frei für altersgerechtes Wohnen

Bad Bramstedt Weg frei für altersgerechtes Wohnen

Dort, wo im Schlüskamp die ehemalige Bramstedter Betriebsstätte der Schleswag steht, soll ein Mehrfamilienhaus entstehen. Diesem Wunsch eines Investors steht voraussichtlich nichts mehr im Wege. Altersgerechtes und betreutes Wohnen soll der Bau ermöglichen.

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So soll das altersgerechte Wohnhaus im Schlüskamp aussehen.

Quelle: Stadt Bad Bramstedt

Bad Bramstedt. Der Ausschuss für Bau- und Verkehrsangelegenheiten stimmte in seiner jüngsten Sitzung am Montagabend den geänderten Plänen des Norderstedter Bauherrn einstimmig zu.

Der Ausschuss hatte sich bereits in seiner Sitzung im Juli mit dem Vorhaben befasst. Dem Gremium lag zu der Zeit für das Grundstück neben der Wassermühle eine Bauvoranfrage vor – mit Entwürfen für ein Mehrfamilienhaus, jeweils in einer Version für 18 und 16 Wohneinheiten. Vorgesehen waren dabei zwei oder drei Vollgeschosse oder zwei Vollgeschosse und zumindest ein zusätzliches Staffelgeschoss.

„Die Empfehlung war, das Staffelgeschoss zurückzusetzen, um nicht den Eindruck von Dreigeschossigkeit zu vermitteln“, erinnerte der Leiter des städtischen Bauamtes, Udo Reinbacher, an die Beschlusslage aus dem Juli. Die Gestaltungssatzung der Stadt erlaubt ausschließlich eine Zweigeschossigkeit und schreibt ein Spitzdach vor. Der Investor will das Mehrfamilienhaus altersgerecht errichten. Auch betreutes Wohnen soll möglich sein. Deshalb hatte er auf ein Spitzdach verzichten wollen, weil Dachschrägen in Wohnungen für weniger mobile Bewohner nicht in Frage kämen. Die Kommunalpolitiker hatten im Juli auch Bedenken geäußert, der ihrer Meinung nach zu wuchtige Neubau könnte die Wassermühle nebenan „erdrücken“.

Der Investor hat nunmehr nicht nur das Staffelgeschoss deutlich zurückgenommen, sondern die Fassadenansicht aufgelockert. Zudem hat er dem Wunsch der Kommunalpolitiker entsprochen, mehr Stellplätze vorzusehen. Der Bauausschuss hatte ein Minimum von jeweils einem Platz pro Wohneinheit angeregt. Für die 16 Wohneinheiten werden nach den Plänen sogar 23 Plätze zum Abstellen von Autos zur Verfügung stehen.

Das auf dem Grundstück noch vorhandene leerstehende Schleswag-Gebäude, in dem das Taxiunternehmen Pfeiffer bis zu seinem Umzug in das Gewerbegebiet Nord residierte, wird abgerissen.

Von Anna-Maria Persiehl

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