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Ziel: In einem Jahr fertig

Glasfasernetz in Schieren Ziel: In einem Jahr fertig

Der nächste Bauabschnitt kann beginnen. Mit einer Party an der Gaststätte Zur Linde feierte der Wege-Zweckverband (WZV) mit Bürgern in Schieren und später noch in weiteren Orten den Startschuss für den Glasfaserausbau in einer weiteren ländlichen Region des Kreises Segeberg.

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Zur WZV-Party an der Linde in Schieren gaben die Bürger ihre Tonnen zurück, die sie mit Vertragsabschluss für den Glasfaseranschluss leihweise erhalten hatten.

Quelle: Patricia König

Schieren. Schieren gehört zusammen mit den Dörfern Stipsdorf, Altengörs, Neuengörs, Stubben, Mielsdorf, Steinbek, Söhren, Weede und Klein Gladebrügge zum „Cluster A20“. Nach den Sommerferien beginnt die Ausschreibungsphase, Ende Oktober könnten die Tiefbauarbeiten folgen. „Das Ziel ist, dass wir heute in einem Jahr fertig sind“, hoffte WZV-Chef Jens Kretschmer.

 Erleichtert sind Wolfgang und Sonja Möller. „Wir freuen uns auf das schnelle Internet.“ Sie hatten ebenso wie die anderen Anwohner des Neuenteichweges einen Anschlussvertrag mit dem WZV-Kooperationspartner Stadtwerke Neumünster abgeschlossen. Vor einem Jahr war das Paar aus Flensburg nach Schieren gezogen. „In Flensburg hatten wir sehr schnelles Internet“, erzählt Sonja Möller, „aber hier war es bis jetzt eine Katastrophe.“ Ihr Mann Wolfgang ist als Selbstständiger tätig und ist deswegen besonders auf eine schnelle Kommunikationsverbindung zu seinen Kunden angewiesen.

 Insgesamt könnten in Schieren innerorts 114 Haushalte an die Kabel angeschlossen werden. „93 von ihnen haben einen Vertrag“, sagt Bürgermeister Hans-Werner Schumacher. Das sind 82 Prozent.

 Begleitet hatte der WZV die Werbekampagne in den beteiligten Dörfern mit einer neuen Aktion. Wer einen Vertrag abschloss, konnte leihweise eine orangefarbene Tonne erhalten und sie in den Vorgarten stellen. So wussten auch die Werber, dass sie an dieser Haustür nicht mehr klingeln mussten.

 Fast 50 Schierener hatten davon Gebrauch gemacht und rollten jetzt ihre Tonnen zurück zum WZV-Lkw an der Linde. WZV-Mitarbeiter Meike Brors, Franziska Saul, Katja Finnern, Matthias Possekel und Jens Kretschmer nahmen sie entgegen. Im Gegenzug gab es Gutscheine für Essen und Getränke.

 Bei einer Verlosung gewann Martin Steinschulte eine Fahrt im WZV-Travegewässerpflegeboot MS „Hamberge I“ mit Grilltag an der Strommeisterei. Hans Haupt erhält eine Führung auf der Altdeponie Damsdorf und ein Frühstück. Kompost ging an Elfriede Jung.

 „Das ist ein Lob und ein Dank an alle Schierener, dass sie so viele Verträge für das schnelle Internet abgeschlossen haben“, erklärte Meike Brors, Breitbandexpertin beim WZV, den Grund für die Party.

 Die Tonnen-Aktion wird in der nächsten Ausbauregion wiederholt. Die Gemeinden Geschendorf, Strukdorf, Westerrade und Pronstorf sollen dann an die Breitbandversorgung angeschlossen werden.

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