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Sangesfreude machte Geld locker

Weihnachtshilfswerk Sangesfreude machte Geld locker

Das Adventskonzert für das Weihnachtshilfswerk hat eine lange Tradition in Bad Segeberg. Acht Chöre waren gekommen, um Weihnachtsstimmung und Spendenbereitschaft in die Herzen der Zuhörer in der vollbesetzten Kirche zu bringen. Mit Erfolg: 1706 Euro kamen zusammen.

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Fröhlich sangen die Mädchen und Jungen des Spatzenchores beim Auftaktkonzert des Weihnachtshilfswerks in der Marienkirche. Der Erlös kommt wieder Bedürftigen zugute.

Quelle: Kramer

Bad Segeberg. Geschenkpakete im Wert von jeweils 35 Euro können in den nächsten Wochen an etwa 115 bedürftige ältere, kranke oder pflegebedürftige Bad Segeberger von Mitgliedern des Seniorenbeirats und der Stadtverwaltung verteilt werden.

 Bürgervorsteherin Ingrid Altner freute sich über die fröhlichen Begrüßungslieder des mit Sangesfreude schmetternden 20-köpfigen Spatzenchores, der sich mit Kerzenlampen in den Händen im Altarraum aufgestellt hatte und „Kinder tragen Licht ins Dunkel“ vortrug. Kreiskantor Andreas J. Maurer-Büntjen stellte die Chöre vor, die hochmotiviert einige weihnachtliche Gesangsstücke aus verschiedenen Stilen und Sprachen interpretierten. So sangen die zehn Frauen des erst im vergangenen Jahr gegründeten ChoryFeen-Ensembles unter Viktoria Podszus baskische und französische Weihnachtslieder. Der Jubilate-Chor der Evangelischen Bildungsstätte bot - ebenfalls unter ihrer Leitung - das berührende „Laudate Dominum“ von Wolfgang Amadeus Mozart, in dem Dirigentin Podszus mit hinreißend schöner Sopranstimme solistisch begeisterte. Am Flügel wurde sie gefühlvoll von Zaure Salykova begleitet.

 Voluminös und mit sonoren Stimmen ertönte die bekannte Volksweise „Herbei, o ihr Gläubigen“ vom seit 175 Jahren bestehenden Männerchor Bad Segeberg unter Dorothea Dreessen. Souverän und ausdrucksstark brachte der vielstimmige Rönnauer Singkreis unter Didij Juwal Podszus einen Kanon von Lorenz Maierhofer und das traditionelle „Fröhliche Weihnacht überall“ mit.

 Der Segeberger Bachchor unter Leitung von Maurer-Büntjen überzeugte mit einem Auszug aus Joseph G. Rheinbergers „Der Stern von Bethlehem“, in dem Ann-Catrin Resech mit knabenhafter Stimme den Solopart des Hirten übernommen hatte. Das ganze Werk wird am Sonnabend, 19. Dezember, in der Kirche als großes Konzert mit dem Segeberger Sinfonieorchester aufgeführt.

 Stimmgewaltig präsentierte sich der aus nur fünf Frauen bestehende Chor Vocalitas unter Leitung von Gabriele Pott - und war doch intonationssicher und bestens gestimmt, unter anderem mit August von Haxthausens 1875 komponiertem berühmten Weihnachtslied „Maria durch ein Dornwald ging“.

 Der Chor Trubadix gibt am Sonnabend, 12. Dezember, in der Marienkirche ein Konzert mit jazzig-weihnachtlichen Chorstücken im Wechsel mit Instrumental-Posaunenmusik des Ensembles Trombonissimo. Als Vorgeschmack darauf beeindruckten die Sänger mit modern arrangierten Songs wie dem 1973 von der englischen Rockband Slade gesungenen „Merry Christmas, Everybody“.

 Alle Kirchenbesucher ließen sich am Schluss bei Orgelbegleitung von Jan Simowitsch in das Konzert einbeziehen und sangen das bekannte Adventslied „Macht hoch die Tür“, das der Geschichte nach verschlossene Pforten bei den Wohlhabenden wieder öffnen sollte.

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