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25 Piloten gingen an den Start

Die Weltelite der Modellflieger 25 Piloten gingen an den Start

Teilnahmen an Weltmeisterschaften sind für Athleten jeder Sportart der Olymp einer Karriere. Das gilt auch für Piloten von Modellflugzeugen, die sich am Wochenende in Lentföhrden trafen.

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Modellflieger-Pilot Manfred Grewe (links) aus Norderstedt gehört seit Jahren zur nationalen und internationalen Elite in der Königsklasse des Modellfliegens F3A. Die weiteste Anreise zu einem von insgesamt 15 weltweiten Flugwettbewerben um den World Cup hatte der Israeli Omer Ben Ami.

Quelle: ach

Lentföhrden. Auf dem Modellfluggelände der Flugtechnischen Arbeitsgemeinschaft Kaltenkirchen (FAG) auf dem Modellfluggelände am Wodansberg in der beschaulichen Gemeinde Lentföhrden trafen sich am vergangenen Wochenende 25 der weltbesten Modellflug-Piloten zu einem von insgesamt 15 weltweiten Flugwettbewerben zum World Cup in der Königsklasse des Modellflugs F3A. Die Teilnehmer waren aus Deutschland, Polen, Norwegen, Schweiz, Niederlande, Tschechien, Dänemark und sogar aus Israel angereist.

„Ich bin sehr glücklich hier dabei sein zu dürfen. Ich werde mein Bestes geben“, sagte Omar Ben Ami, der die über 3000 Kilometer lange Reise von seiner Heimatstadt Hod haScharon nach Norddeutschland auf sich genommen hatte, um wertvolle Weltranglistenpunkte zu sammeln. Ebenfalls zu absoluten Weltspitze, und das bereits seit fast vier Jahrzehnten, gehört der Norderstedter Manfred Greve. Der 50-Jährige ist seit seiner Kindheit Modellflug-Enthusiast und war jahrelang Mitglied der deutschen Nationalmannschaft, vielfacher Deutscher Meister sowie mehrfacher Gewinner des Europacups. Ebenso wie alle anderen Teilnehmer musste Greve 17 in Reihenfolge festgelegte Flugfiguren innerhalb von acht Minuten möglichst perfekt und harmonisch absolvieren. Was sich leicht anhört, ist bedeutet für die Piloten höchste geistige Anspannung und feines Fingerspitzengefühl beim Betätigen der Hebel an der Funkfernsteuerung.

Die Ergebnisse

1. Platz: Robin Trumpp (MFC Untermünkeim, Baden-Württemberg)

Doppeltes Pech hingegen hatte ausgerechnet Lokalmatador Manfred Greve. Denn bereits während des ersten Durchgangs musste er seinen Flieger wegen eines technischen Defekts notlanden und erhielt eine entsprechend niedrige Punktzahl der Jury. Doch damit nicht genug. Normalerweise hat Greve, wie alle anderen Piloten auch, für solche Fälle eine Reservemaschine dabei. "Ausgerechnet dieses Mal habe ich darauf verzichtet. Das hat sich nun gerächt", bedauerte der erfahrene Modellflieger. Ohne Punkte im zweiten und dritten Durchgang landete Greve am Ende deswegen auf dem 25. und damit letzten Platz.

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