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„Die letzte Flut“ kommt

Werk von Jan Simowitsch „Die letzte Flut“ kommt

Zum Abschied etwas Neues: Das Oratorium „Die letzte Flut“ von Bad Segebergs ehemaligem Popularkirchenmusiker Jan Simowitsch (Musik) und Theologe Johannes Hoffmann (Text) erklingt am Freitag, 18. März, ab 19 Uhr in der Marienkirche. Ein zweites Konzert beginnt am Sonnabend, 19. März, auch um 19 Uhr.

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Segeberger Gospelchor, Sinfonieorchester und Solisten führen am 18. und 19. März das Werk „Die letzte Flut“ von Jan Simowitsch und Johannes Hoffmann auf. Mit der Komposition verabschiedet sich Kirchenmusiker Simowitsch von seiner Arbeit in Bad Segeberg.

Quelle: Andrea Hartmann

Bad Segeberg. Es singen und spielen der Segeberger Gospelchor und das Sinfonieorchester sowie mehrere Gesangs- und Instrumentalsolisten. Die musikalische Leitung hat Segebergs Kreiskantor Andreas J. Maurer-Büntjen. Der Sülfelder Lichtdesigner Frank Golchert hat dazu eine aufwändige Lichtshow erarbeitet, deren Aufbau in diesen Tagen beginnt.

 Das Werk ist nicht nur musikalisch, sondern auch inhaltlich in der Gegenwart angesiedelt. Diesmal ist die Flut keine von Gott verhängte Strafe, sondern wurde von den Menschen selbst durch den Klimawandel hervorgerufen. Doch auch Gott spielt eine Rolle, als die Katastrophe in riesigen Wellen auf die Erde zukommt.

 Aufgeteilt ist das Oratorium in zwölf Stücke, die ähnlich wie in Carl Orffs berühmten „Carmina burana“ von einem identischen Eingangs- und Ausgangschor eingerahmt sind. Musikalisch bewegt sich Jan Simowitsch auf für ihn vertrautem Terrain: So wechseln sich sinfonische Teile und mächtiger Chorgesang mit filigranen solistischen Sätzen ab, es gibt improvisatorische Passagen ebenso wie Stücke in musikalischer Harmonie und mit atonalem Charakter.

 Seit mehreren Monaten proben Musiker und Sänger bereits an dem Oratorium, das für alle manch technische Tücke birgt. Für Simowitsch ist „Die letzte Flut“ nicht nur ein weiterer Meilenstein in seiner mittlerweile beachtlichen Liste von Eigenkompositionen, sondern auch ein Schlusspunkt: „Es passt – es ist eine Verabschiedung mit einem Paukenschlag“, sagt der 35-Jährige, der zu Beginn des Monats seine neue Aufgabe als Referent für Popularmusik bei der Nordkirche in Hamburg angetreten hat und in der Kreisstadt zuvor unter großer Anteilnahme mit viel Dank und Anerkennung verabschiedet worden war.

 Und ein bisschen aufgeregt ist er auch, wie er auf einer der letzten Proben vor der Aufführung ebenfalls verriet: „Denn mein neuer Chef kommt wahrscheinlich auch zu einem der Konzerte nach Bad Segeberg.“

 Karten zu Preisen von 7 bis 13 Euro gibt es in der Buchhandlung Druckwerk (Kurhausstraße 4) in Bad Segeberg oder auch direkt im Internet auf der Homepage www.kirchenmusik-segeberg.de.

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