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Keine Panik: Genug gelbe Säcke

Wertstoffsammlung Keine Panik: Genug gelbe Säcke

Es soll auch 2017 ausreichend gelbe Säcke für alle geben. Das erklärte die Entsorgungsfirma, die im Kreis Segeberg die Wertstoffsammlung neu übernimmt. Unruhe unter Bürgern hatte sich zuletzt breitgemacht. Anlass ist der Wechsel des Dienstleisters im kommenden Jahr.

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Noch bis Jahresende sammelt die Firma Gollan die gelben Säcke ein, für die neben anderen die Mitarbeiter Daniel Tarnow (links) und Michael Martinek tätig sind.

Quelle: Gerrit Sponholz

Kreis Segeberg. Das Duale System von Handel und Herstellern hatte das Unternehmen Elbe-Containerdienst aus Wedel neu mit der Sammlung der Verpackungswertstoffe beauftragt. Bis Ende 2016 erledigt die Arbeit noch die Firma Gollan.

 Ein Mitarbeiter von Elbe-Containerdienst hatte kürzlich angekündigt, dass ab 2017 nur begrenzt leere Beutel ausgegeben werden sollen. Daraufhin hatten sich beim Müllentsorger Wege-Zweckverband (WZV), der gar nicht für die Entsorgung der gelben Säcke zuständig ist, etliche besorgte Bürger gemeldet.

 Jan-Stephan Bötel, nach eigenen Angaben Berater von Elbe-Containerdienst, stellt auf Nachfrage klar: Ausgegeben werden sollen ab 2017 an den Abgabestellen weiterhin ausreichend viele Beutel, aber pro Besucher nicht mehr als zwei Rollen mit jeweils 26 gelben Säcken enthalten, und die auch aus stärkerem Material als die bisherigen Produkte. Es könne sich jeder Bürger später durchaus weitere Rollen nachholen, sagt Bötel. „Die Kunden haben ja ein Anrecht auf die Beutel.“ Die Firma wolle aber auf jeden Fall verhindern, dass gleich kartonweise Rollen ausgegeben werden. Das sei früher wohl geschehen. Es sei in der Branche ja bekannt, dass Bürger die Beutel auch als Mülltüte oder Kleidersack benutzen.

 Bötel betont, die Firma müsse sich an die Vorgaben der Auftraggeber halten. Und die sähen nach seiner Kenntnis eine Kalkulation vor, wonach pro Person und Jahr 13 Säcke benötigt werden. Er versprach, die Firma werde an der bisherigen Wertstoffsammlung nichts ändern. Es würden die bisherigen Mitarbeiter, aber neue Fahrzeuge eingesetzt. Der Service soll schließlich gut sein: „Wir haben keine Lust auf Ärger.“

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Ein Artikel von
Gerrit Sponholz
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