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Wickel-Haus wird zum „WortOrt“

Umbau im Stadtzentrum Wickel-Haus wird zum „WortOrt“

Die Weichen für den Umbau des Heinrich-Wickel-Hauses sind gestellt. Das Gebäude an der Oldesloer Straße 20, in dem unter anderem die Stadtbücherei untergebracht ist, soll für 1,74 Millionen Euro zum „Stadtinfo-Haus – der WortOrt“ erweitert werden.

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Das Heinrich-Wickel-Haus soll zum Stadtinfo-Haus „WortOrt“ werden

Quelle: Peter Zastrow

Bad Segeberg. In einer Eilentscheidung hat Bürgermeister Dieter Schönfeld nun die ersten 70000 Euro für das Projekt freigegeben. Die Stadt hat sich erfolgreich um Fördermittel aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ bemüht. Anfang 2016 ging im Bad Segeberger Rathaus die erfreuliche Nachricht sein, dass das Bundesumweltministerium für 90 Prozent der veranschlagten Kosten aufkommt: rund 1,6 Millionen Euro. Bauamtsleiterin Antje Langethal und Stadtplanerin Ute Heldt hatten sich hartnäckig für das Vorhaben eingesetzt, das auf den Ergebnissen des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes fußt. Dort war ein Mangel an Treffpunkten zur Stärkung des sozialen Miteinanders festgestellt worden.

 Aus dem Heinrich-Wickel-Haus, das in der Bevölkerung auch als „Alte Sparkasse“ bekannt ist, soll nun ein ebenso einladender wie attraktiver „WortOrt“ werden, der zur Begegnung und Kommunikation einlädt. In dem Gebäude, in dem einst der Kaufmann Heinrich Wickel die ersten Kurbäder mit der Kalkberg-Sole anbot, sind seit Jahren die städtische Tourist-Information, das Stadtarchiv und Büros untergebracht. Unter anderem findet man dort die SPD, das Frauenzimmer und einen evangelischen Kindergarten. Wichtigster Mieter ist allerdings die Stadtbücherei – und sie steht nun auch sinnbildlich für den „WortOrt“.

 Noch im Jahr 2016 müssen die ersten 70000 Euro für Planungsleistungen ausgegeben werden. Auch hier zahlt die Stadt nur 7000 Euro, der Rest kommt vom Bund. Die Kommune muss das Geld aber zunächst einmal vorstrecken. Damit die Fachplaner möglichst zügig ihre Aufträge erhalten können, traf Bürgermeister Schönfeld die Eilentscheidung.

 Von der Stadtvertretung wurde dieser Schritt „zustimmend zur Kenntnis genommen“ – und das einstimmig. Das Heinrich-Wickel-Haus soll bis 2018 energetisch saniert werden, was zu einer spürbaren Entlastung beim Energieverbrauch führen dürfte. Es gibt es auch Erweiterungen, die speziell für die Nutzer der Bücherei interessant werden dürften: Ein Anbau soll Bühne, kleines Bistro, Info-Bereich und Lesesaal erhalten. Wo sich jetzt der Parkplatz zwischen dem neuen Sparkassengebäude und der Bücherei befindet, soll es künftig einen offenen Platz zum Verweilen mit Sitzgelegenheiten, Pflanzenund Wasser geben.

 Die 7000 Euro an finanzieller Eigenleistung werden von der Stadt aus dem Investitionstopf der Schulen entnommen. Schönfeld: „Hier stehen für 2016 noch ausreichend Mittel zur Verfügung.“

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Ein Artikel von
Peter Zastrow

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