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Neue Chance für Markttreff

Wiemersdorf Neue Chance für Markttreff

Geht es jetzt doch bald los mit dem neuen Dorfgemeinschaftshaus in Wiemersdorf? Ein wesentlicher Schritt ist erfolgt. Am Donnerstag wurde der Antrag für Fördermittel beim zuständigen Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (LLUR) in Itzehoe vorgelegt. Nun hat die Gemeinde noch Zeit, Ergänzungen bis zum 31. Oktober nachzuschieben.

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Das Architektenbüro Gebrüder Schmidt hat den Plan für den Wiemersdorfer Markttreff verfasst.

Quelle: Architektenbüro Gebrüder Schmidt

Wiemersdorf. Danach beginnt zunächst die Prüfung in der Kreisverwaltung, ob die Wirtschaftlichkeitsberechnung der Planer Hand und Fuß hat. Und schließlich muss das LLUR prüfen, ob alle Voraussetzungen vorliegen und Wiemersdorf als eine Gemeinde von mehreren bei der Förderung mit EU-Mitteln berücksichtigt werden kann. „Ich hoffe, dass wir dann noch in diesem Jahr einen positiven Bescheid vorliegen haben“, sagte Bürgermeister Gerd Sick während der jüngsten Gemeindevertretersitzung im Feuerwehrgerätehaus.

 Bei dem Projekt handelt es sich nicht alleine um ein Dorfgemeinschaftshaus, das als Ersatz für die mittlerweile abgerissene Gaststätte „Zur Post“ entstehen soll. Um als förderungswürdig zu gelten, muss ein sogenannter Markttreff entstehen. Dazu gehört unter anderem ein kleiner Dorfladen. Vorgesehen ist ein Backshop, in dem neben Brötchen und Brot auch andere Kleinigkeiten eingekauft werden können. Ein Interessent, der den Laden betreiben will, gibt es bereits. Auch soll, neben einem Multifunktionalraum für alle möglichen Veranstaltungen der Gemeinde, auch eine öffentliche Gastwirtschaft betrieben werden.

 Schon einmal hatte die Wiemersdorf Fördermittel beantragt, war aber im Bewilligungsverfahren nicht berücksichtigt worden. Nun soll ein anderer Fördertopf angezapft werden, aus dem das Projekt in erheblichem Maße finanziert werden könnte. Immerhin wurden von den Planern 1,97 Millionen Euro Baukosten veranschlagt. Maximal können davon 750000 Euro aus EU-Geldern als Zuschuss fließen. Außerdem nannte der Bürgermeister eine Einsparmöglichkeit, auf die ihn ein Steuerberater und Wirtschaftsprüfer aufmerksam gemacht hat. Danach können 276000 Euro als Vorsteuer abgezogen werden, wenn die Gaststätte als voll eingerichteter Betrieb verpachtet wird. Die ursprüngliche Idee war, dass ein Pächter die Gaststätte auf eigene Kosten einrichtet.

 Wenn alle Prüfungen positiv entschieden werden, könne die Gemeinde unverzüglich den Bauantrag stellen, erklärte Sick. Mit Glück könnte dann im Frühjahr 2016 Baubeginn sein. Sick rechnet mit einer Bauzeit von einem Jahr. Dann könnte im Februar 2017 erstmals im neuen Dorfhaus der traditionelle Latuff-Karneval gefeiert werden.

 Im kommenden Jahr wird die beliebte Veranstaltung mangels Lokalität ausfallen. „Stattdessen wird es am 6. Februar einen Umzug durch Wiemersdorf und Fuhlendorf bis zur Scheune von Jürgen Schümann geben. Dort wird gefeiert, allerdings ohne die üblichen Vorführungen“, erklärte die erste Vorsitzende der Karnevalsgesellschaft, Tanja Gerriets.

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Ein Artikel von
Uwe Straehler-Pohl

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