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Ein Ort im stetigen Aufwind

Wirtschaft in Nahe Ein Ort im stetigen Aufwind

Die lokale Wirtschaft brummt: Seit Jahren steigt die Anzahl der Betriebe in Nahe, Gewerbeflächen sind Mangelware. Auf dem ehemaligen Gelände eines Betonwerks lassen sich jetzt vier weitere Firmen nieder, unter anderem die Deutsche Post. Damit ist das Areal von Baustoffhändler Andreas Giese voll.

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Wohnen, Arbeiten und Hobby: Dirk Blohm hat sich einen Firmensitz mit Büro und Werkstätten gebaut und wohnt gleich nebenan – beste Voraussetzungen, um auch nach Feierabend mal nach der Monkey-Honda gucken zu können.

Quelle: Lutz Timm

Nahe. 22000 Quadratmeter – so groß ist das ehemalige Firmengelände der Erhard Harms Betonwerke GmbH, das verkehrsgünstig nahe der B432 liegt. 2014 hat Giese das Grundstück für sein Fuhrunternehmen und Baustoffhandel gekauft. Der 50-Jährige, der sich 1990 mit einem Lkw selbstständig gemacht hat und mittlerweile rund 25 Fahrzeuge hat, betreibt zusätzlich noch zwei Kiesgruben im Kreis Segeberg sowie mehrere weitere Betriebe. Das Grundstück am Erlenweg hat der Unternehmer gekauft, um den Fuhrpark unterzubringen.

Knapp 20 Prozent mehr Gewerbebetriebe seit 2013

Weil große Teile seines Geländes ungenutzt brach lagen, hat Giese rund 14000 Quadratmeter verkauft – und damit Gewerbefläche für weitere Betriebe geschaffen. Raum in einer Gemeinde, die offenbar sehr begehrt ist: Schon jetzt gibt es rund 300 angemeldete Gewerbe im Ort. Eine beachtliche Zahl bei knapp 2400 Einwohnern, aber nur bedingt aussagekräftig, wie Ordnungsamtsleiter Torge Sommerkorn vom Amt Itzstedt erläutert. So gebe es viele Unternehmen, die für jeden Bereich ein eigenes Gewerbe angemeldet hätten. Dennoch sei die Wirtschaft stark und weiterhin im Aufschwung, seit 2013 stieg die Anzahl der angemeldeten Gewerbe laut Sommerkorn um 18,2 Prozent.

Gemeinde plant weitere Gewerbeflächen

Zufrieden mit der Entwicklung seiner Gemeinde ist auch Bürgermeister Holger Fischer. „Nahe entwickelt sich immer mehr zu einem zentralen Punkt für Dienstleistungsbetriebe, Handwerk und die Ansiedelung von großen Betrieben“, sagt Fischer. Um der Nachfrage nach Gewerbefläche gerecht zu werden, plane die Gemeinde außerdem weitere Flächen schaffen.

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