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Prüfer kritisieren Kreis-WKS

Wirtschaftsförderung Prüfer kritisieren Kreis-WKS

Die Wirtschaftsförderung des Kreises Segeberg bleibt ein schwieriges Feld: Ein Prüfbericht bescheinigt der Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft (WKS) Fehler. Anfang 2016 hatte der bisherige Geschäftsführer Ulrich Graumann überraschend seinen Rückzug erklärt. Die WKS soll umgebaut werden. Und jetzt verlässt auch noch ein prominentes Förderer das Schiff.

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Bernd Jorkisch aus Bad Segeberg, Unternehmer und ehemalige Vice-Präses der IHK Lübeck, hatte beim Aufbau der WKS geholfen, geht jetzt aber von Bord.

Quelle: Archiv

Kreis Segeberg. Mit Schreiben bereits vom 16. März hat der Bad Segeberger Unternehmer und ehemalige Vicepräses der Industrie- und Handelskammer Lübeck Bernd Jorkisch „mit sofortiger Wirkung“ das Amt des WKS-Aufsichtsratsvorsitzenden niedergelegt. Er wolle die „bevorstehende Neuordnung des WKS-Aufsichtsrates erleichtern.“ Diesen Posten habe er vor rund vier Jahren auf Anfrage von Kreispräsident Winfried Zylka übernommen, sagt Jorkisch. Damals sei die WKS neu aufgebaut worden. Sie habe sich erfolgreich etabliert als Wirtschaftsförderer und Projekten wie Wirtschaftstag, Existenzgründerzentrum, Haus der Wirtschaft und Bündnis für Wirtschaft.

 Offenbar hatte sich der ehemalige WKS-Chef Graumann mit den sechs Beschäftigten aber bei der internen Organisation übernommen. Jorkisch bestätigt, das Rechnungsprüfungsamt habe im Bericht für 2011 bis 2014 „einige Unzulänglichkeiten, die im administrativen Bereich liegen, festgestellt.“ Allerdings sei die „außergewöhnlich komplexe Gesamtkonstruktion“ mit WKS, Kreis und dessen Beteiligungsmanagement (KSB) auch herausfordernd gewesen, hält Jorkisch Graumann zugute. Mit der Verschmelzung von WKS und KSB werde die Arbeit einfacher. Im Übrigen hätten Prüfer alle bisherigen Jahresabschlüsse der WKS bestätigt.

 WKS-Chefin ist vorläufig Maike Moser. Die Juristin hatte zuletzt im Beteiligungsmanagement KSB gearbeitet. Die Kreispolitik gab ihr mit auf den Weg, die WKS solle konzeptionell im Tourismus mitwirken und bei der Vermittlung von Gewerbeflächen kreisweit unterstützen. Zunächst muss Moser aber dem Kreishauptausschuss Rede und Antwort stehen. Er diskutiert am Donnerstag, 21. April, hinter verschlossenen Türen den Prüfbericht.

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Ein Artikel von
Gerrit Sponholz
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