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Zeltlager sind schon ausgebucht

Tag des offenen Geländes in Wittenborn Zeltlager sind schon ausgebucht

Pünktlich zum Auftakt der Saison auf dem „Wibo“ strahlten Sonne und Besucher um die Wette. Rund 500 Gäste kamen zum „Tag des offenen Geländes“ auf dem Zeltplatz Wittenborn, der nicht privat betrieben wird, sondern vom - zum Teil vom Kreis finanzierten - Verein für Jugend- und Kulturarbeit (VJKA).

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Zeltplatzbetreuer Rebecca Tietge und Steffen Selck heizten die neue Feuerstelle an.

Quelle: Matthias Ralf

Wittenborn. „Wir können einige neue Attraktionen bieten“, erklärte Zeltplatzleiterin Bente Wohler. Dank der Spenden des Lionsclub Bad Segeberg / Siegesburg und der Kaltenkirchener Firma Lactoprot wurde bereits viel gewerkelt. Eine winterfeste Badeinsel für 5000 Euro wurde angeschaft, ebenso die Feuerstelle runderneuert. „Dem alten Platz hatten die Mäuse und die Witterung stark zugesetzt“, sagte Bente Wohler. Auch die Sitzbänke am Mözener See wurden renoviert und gegen die Nager und das Wetter geschützt. Die Betreuer Rebecca Tietge und Steffen Selck sorgten mit einem Lagerfeuer dafür, dass die neue Begegnungsstätte mit Stockbrot über dem offenen Feuer eingeweiht werden konnte.

 Die vielen Besucher konnten sich einen guten Eindruck davon verschaffen, wie die Zeit im idyllischen Zeltlager am See aussieht. Die „Teamer“ boten den Familien Führungen und zeigten neben den großen Zelten und dem Haupthaus auch die Besonderheiten des Geländes. „Im Delta ist es richtig toll“, schwärmte Matthis Hüwe (7) aus Bornhöved. An einem kleinen Flusslauf, der im Mözener See mündet, können die Kinder Dämme bauen, im Schlamm spielen, auf umgestürzten Bäumen balancieren und an Tauen schwingen. „Das macht Spaß“, fand Sarah Thiesen (10) aus Trappenkamp.

 Viele Spielangebote standen ebenfalls bereit. Das Projekt „Jugendarbeit auf dem Lande“ des VJKA, bot Jonglieren, Einradfahren und vieles mehr an. Auf dem See wurde Kanu gefahren und die Lütten konnten sich die neue Badeinsel bereits aus der Nähe angucken. Kinderschminken, Musik, leckeres Eis und Grillwurst rundeten das Programm ab.

 Am Mittwoch geht der Trubel auf dem Zeltplatz weiter. Die „Stadt der Kinder“ öffnet wieder ihre Tore. 120 junge „Bürger“ werden an diesem Demokratieprojekt teilnehmen, mit Jobs wie Bürgermeister, Handwerker oder Journalist eigenes „Geld“ verdienen und die „Stadt“ selbst verwalten. Im Sommer starten dann die seit Jahrzehnten heiß begehrten zweiwöchigen Feriencamps. Beim Badespaß, dem Klettern im angrenzenden Wald und Wandern in der Natur verbringen die 8- bis 14-Jährigen die meiste Zeit an der frischen Luft. Insgesamt 360 Kinder und Jugendliche verbringen in den Sommerferien jeweils zwei Wochen auf dem Jugendzeltplatz Wittenborn.

 „Die Zeltlager sind bereits alle ausgebucht““, verriet Bente Wohler. Allerdings gibt es noch Plätze für das neueste Projekt: Das Zaubercamp vom 16. bis 18. September. Hier werden kleine Zauberlehrlinge wie Harry Potter und seine Freunde Tricks erlernen und „Wibo“ noch zauberhafter machen. Außerdem gibt es noch Plätze für die Segel- und Surffreizeit in Heiligenhafen für Jugendliche im Alter von 12 bis 15 Jahren in der ersten Sommerferienwoche.

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