21 ° / 14 ° Regenschauer

Navigation:
Weitere 22 Wohnungen am Nelkenweg

Wohnprojekt vorgestellt Weitere 22 Wohnungen am Nelkenweg

Eine Anlage mit rund hundert Wohnungen kommt auf die Anwohner des Nelkenwegs in Bad Segeberg ohnehin zu. Jetzt sollen auf dem Nachbargrundstück zwei Mehrfamilienhäuser mit weiteren 22 Wohneinheiten hochgezogen werden. Architekt Hardy K. Müller stellte die Planungen im Bauausschuss vor.

Voriger Artikel
Gauner kennen eine Menge Tricks
Nächster Artikel
Startschuss für den neuen "WortOrt"

Zu den geplanten 100 Wohneinheiten (unten auf dem grünen Feld)am Nelkenweg in Bad Segeberg sollen nun noch zwei Wohnhäuser mit jeweils 9,50 Metern Höhe kommen. Bauherr ist Börje Petersen. Architekt Hardy K. Müller aus Hannover stellte das Vorhaben im Bauausschuss vor.

Quelle: Grafik Lina Schlapkohl/Quelle Müller

Bad Segeberg. Dass ein entsprechendes Projekt „in der Mache“ ist, wussten die Nachbarn schon länger, aber nun steht die Dimension des Projektes fest. Das rund 2400 Quadratmeter große Gelände wird mit den zwei Blöcken und 22 Parkplätzen zu einem großen Teil ausgenutzt. Die Fläche gehört Investor Börje Petersen. Er ist auch Bauherr der geplanten Häuser.

Die beiden Häuser werden jeweils zwei Vollgeschosse und ein leicht zurückgesetztes Staffelgeschoss erhalten, 9,50 Meter hoch und barrierefrei sein. Es ist laut Architekt „eine starke Südorientierung mit großen Balkonen“ vorgesehen. Per Auto soll das Gelände über den Nelkenweg erreichbar sein.

Nur 22 Parkplätze, kein einziger Stellplatz für Besucher

Beim Blick auf den Lageplan kam aber bei einigen Politikern Skepsis auf. So hakte Annelie Eick (Grüne) nach, wie viele Parkplätze gebaut werden sollen. 22 Stück sollen es sein, antwortete Müller. „Kann sein, dass wir über eine Tiefgarage unter einem Haus nachdenken müssen.“ Denn ein einziger Stellplatz pro Wohnung ist äußerst knapp bemessen, zumal laut Architekt auch Familien das angepeilte Publikum sind. Hinzu kommt, dass Besucherparkplätze vollständig fehlen.

Die Vertreter der Fraktionen sahen sich im Bauausschuss nicht in der Lage, das Vorhaben unverzüglich anzuschieben. Daher wird das Ganze nun erst in der nächsten Sitzungsrunde in rund vier Wochen weiter verfolgt.

Anwohner Gunther von Tluck und Toschonowitz brachte allerdings einen Kritikpunkt schon vor: In einem Höhenvergleich des Architekten sahen die Neubauten niedriger aus als die gesamte umliegende Bebauung. Das könne aber nicht sein, monierte er. Sein Holzhaus sei längst nicht so hoch. Müller hatte darauf keine Antwort.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Aktuelle Nachrichten aus der Segeberger Zeitung
Mehr aus Nachrichten aus Segeberg 2/3