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Wohnpark nimmt Formen an

Zeisigring Kaltenkirchen Wohnpark nimmt Formen an

Mit der Errichtung des Wohnparks Zeisigring auf dem ehemaligen Gelände der Paracelsus-Klinik an der Alvesloher Straße in Kaltenkirchen geht es zügig voran. Die Deutsche Reihenhaus AG hat damit begonnen, die ersten 40 Häuser aufzustellen.

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Ein riesiger Kran hievt eine Wand zum vorgesehenen Platz. Im Hintergrund ist die erste entstehende Häuserzeile an der Alvesloher Straße in Kaltenkirchen zu erkennen.

Quelle: Heinrich Pantel

Kaltenkirchen. Um den Baufortschritt auch symbolisch zu begleiten, nahm Bürgermeister Hanno Krause (CDU) am Aufstellen einer Wand teil.

 Ein Kran bugsierte das Element passgerecht zum vorgesehenen Platz. Eine Mischung aus Sand und Zement war vorher auf das Fundament aufgetragen worden, um eine vollfugige Verbindung zwischen Boden und Wand zu schaffen. Bauleiter Daniel John informierte: „Rund einen Tag benötigen wir für ein Reihenhaus in der Rohform.“

 Der Bürgermeister sagte: „Ich bin freudig überrascht, dass die Deutsche Reihenhaus so schnell die Bebauung des Zeisigrings aufgenommen hat und wirke daher gerne mit. Ich verbinde das mit der Hoffnung, dass früher als geplant, also früher als in vier Jahren, sämtliche Bauabschnitte fertiggestellt sind und viele junge Familien mit Kindern dort einziehen werden.“ Der Verwaltungschef ergänzte: „Es ist etwas zu sehen. Das wird einen zusätzlichen Schub geben.“

 Achim Behn, der Pressesprecher des Unternehmens, sagte: „Die Nachfrage ist immens.“ Auf Interesse stoße die Offerte nicht nur bei Jüngeren. Gerade kleinere Häuser kämen bei der Generation „50 plus“ zunehmend in Frage, wenn der augenblickliche Besitz zu groß geworden sei. Verkauft sind bereits 25 Häuser. Zum gesamten Projekt gehören 166 Wohneinheiten: 28 Häuser mit 81, 29 mit 116 sowie 109 mit 141 Quadratmetern. Die Preise für die drei Modelle einschließlich der Grundstücke betragen 145000, 175000 sowie 190000 Euro.

 Möglich werden diese günstigen Preise durch standardisierten Fertigbau. Rund 7500 Häuser hat die Gesellschaft auf diese Weise bisher in Deutschland errichtet. Beim Vergleich zu den klassischen Stein-auf-Stein-Bauten meinte Stadtvertreter Hans-Jürgen Scheiwe (CDU), der den Bürgermeister begleitete: „Beim Preis-Leistungsverhältnis ist dies hier ein kaum zu schlagendes Angebot.“

 Beflügelt wird das Vorhaben durch die zurzeit extrem günstige Zinslage für Kreditnehmer. „Eigentum zum Mietpreis“ sei als Slogan der Reihenhaus AG deswegen keine Übertreibung, meinte Behn. Auch jene könnten sich momentan den Erwerb eines Eigenheimes erlauben, für die das vor ein paar Jahren noch nicht möglich schien.

 Bebaut wird eine Fläche von rund 49000 Quadratmetern. Die Versorgung des gesamten Bereiches mit Strom und Gas erfolgt über zwei Technikzentralen. Gegen Ende des Jahres sollen die ersten Häuser bereits bezogen werden können.

 Nach dem langen Leerstand des ehemaligen Krankenhauses, seinem Abriss und der aktuell riesigen Baustelle werden sich vor allem die Anwohner besonders freuen, wenn alles fertig ist. Nicht nur die Lärmbelästigungen erfordern von ihnen derzeit viel Geduld. Lange fehlender Regen und starker Wind sorgten zuletzt für eine enorme Staubentwicklung in der ganzen Gegend. Der Bauleiter räumte das auch unumwunden ein: „Ich kann verstehen, dass die Anlieger sich freuen, wenn alles fertig ist.“

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