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Immer wieder nur Flickwerk

Straßen in Bahrenhof Immer wieder nur Flickwerk

Die Dorfstraße in Richtung Havighorst besteht fast nur noch aus Flickwerk. Überall sind schon neue kaputte Stellen. Immer wieder muss die kleine Gemeinde mit ihren gut 200 Einwohnern viel Geld in die Hand nehmen und beschädigte, mit Rissen durchzogene Feld- und Wirtschaftswege sanieren.

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Bahrenhofs Bürgermeister Hans-Peter Ulverich zeigt auf die spinnenartigen Risse auf dem Schwarzensahl, die eine größere Sanierung der Straße notwendig machen.

Bahrenhof. Auf dem Schwarzensahl in Bahrenhof ziehen sich Risse wie ein Spinnennetz über große Flächen der Straße. „Es ist jedes Jahr das Gleiche“, seufzt Bahrenhofs Bürgermeister Hans-Peter Ulverich. „Dafür rechnen wir jährlich schon um die 5000 Euro ein.“ Doch das reicht nur, um kleinere Stellen zu flicken. In diesem Jahr wird die Sanierung aufwendiger werden. Auf der Straße Schwarzensahl muss auf einer Länge von 250 Metern auch der Untergrund aufgenommen und erneuert werden. Das bestätigte auch ein Fachmann, der sich die Risse auf der Straße anschaute. Die Reparaturkosten werden auf 10000 Euro geschätzt.

 Der Grund für die immer neuen Beschädigungen sind die großen Silage- und Gülle-Fahrzeuge der Lohnunternehmer, die für die Landwirte arbeiten. Die würden unerlaubt auch mit voller Ladung über die Straßen fahren, beklagt Ulverich.

 „Eigentlich sollen sie die Ladung auf dem Feld in Container füllen“, erklärt Gemeindevertreter Hans-Werner Doll, der am Schwarzensahl wohnt. Aber oft würden die schwer beladenen Fahrzeuge über die Wege im Dorf fahren. „Dafür sind die Straßen aus den 1970er Jahren nicht ausgerichtet“, bestätigt der Bürgermeister. Die Asphaltdecke reiße, Feuchtigkeit oder Frost täten ihr übriges.

 Abzüglich aller Ausgaben hat die Gemeinde etwa 15000 bis 20000 Euro im Jahr frei verfügbar. Dass immer ein Drittel davon mindestens für die Straßensanierung ausgegeben werden muss, ärgert die Gemeindevertreter. Deswegen beschlossen sie am Mittwochabend im Feuerwehrhaus in Bühnsdorf, dass sie einen Zuschuss für die Sanierung vom Schwarzensahl beantragen, um ihre Ausgaben zu minimieren. „Die Straßen sind auch ein Aushängeschild der Gemeinde“, weiß der Bürgermeister.

 Die Kommunalpolitiker möchten aber auch ein Signal setzen. „Wir wissen ja, woher die Schäden kommen“, sagt Ulverich. Etwas gegen die übermäßige Nutzung der Straßen durch die Güllefahrzeuge könnten aber nur die Ordnungsbehörden unternehmen.

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