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Defekte Südschleuse sorgt für Wartezeit

Ausfall Defekte Südschleuse sorgt für Wartezeit

Böse Überraschung am Sonnabendmorgen: Das elbseitige Schleusentor der großen Südschleuse ist nicht mehr einsatzbereit. Wie das Wasser- und Schifffahrtsamt Brunsbüttel mitteilte, musste die große Südschleuse um 6.20 Uhr bis auf weiteres für die Schifffahrt gesperrt.

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Die technischen Probleme betreffen den Antrieb des Schleusentores Nummer 4, das sich nicht mehr gefahrlos bewegen lässt.

Quelle: Frank Behling

Brunsbüttel. Die technischen Probleme betreffen den Antrieb des Schleusentores Nummer 4, das sich nicht mehr gefahrlos bewegen lässt. Techniker des Amtes hatten noch am Sonnabend mit einer Notreparatur versucht, den Schaden zu beseitigen. Das misslang aber. Nach einer kurzen  Testphase fiel das Tor gegen Mittag erneut aus. Wie das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Brunsbüttel mitteilte, sollen jetzt ab Montag Techniker die Ursache des Schadens beseitigen. Das Tor hatte bereits mehrfach Probleme. Meist waren es Gegenstände oder Schlick, der den Antrieb des Tors lahmlegte. Seit 2012 waren auch die Schienen erneuert worden, auf denen die über 100 Jahre alten Schleusentore in Brunsbüttel fahren.

Der Schifffahrt stehen in diesem Zeitraum die Große Nordschleuse und die Klein-Südschleuse zur Verfügung. Die kleine Nordschleuse steht aufgrund eines Havarieschadens der Schifffahrt nur bei Hochwasser zur Verfügung. Die Schifffahrt muss deshalb ab sofort wieder mit längeren Wartezeiten vor den Schleusen in Kiel und Brunsbüttel rechnen. Am Sonntag betrug die Wartezeit für Schiffe im Schnitt etwa eine Stunde.

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Ein Artikel von
Frank Behling
Lokalredaktion Kiel/SH

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