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Reparaturen an Schleusenanlage sind abgeschlossen

Brunsbüttel Reparaturen an Schleusenanlage sind abgeschlossen

Aufatmen am Kanal: Die Schleusen in Brunsbüttel können ab Freitag wieder mit zwei großen Kammern Schiffe in den Kanal ein- und ausschleusen. Die Arbeiten an dem elbseitigen Schleusentor sind bereits beendet worden.

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Die Brunsbütteler Schleusenanlagen sind repariert.

Quelle: Frank Behling

Brunsbüttel. Am Mittwoch starteten Techniker des Wasser- und Schifffahrtsamtes Brunsbüttel mit dem Ausbau eines als Hochwasser-Schutz in der Kammer eingesetzten Schleusentores.

Die Südkammer der großen Schleusen war seit 18. Mai für Arbeiten an den Führungsschienen des elbseitigen Schleusentores gesperrt worden. Im Sommer hatten deshalb viele Schiffe einen Bogen um den Kanal gemacht und den Weg über Skagen gewählt.

Taucher haben im Sommer die abgenutzten Schienen ersetzt. Diese neuen Schienen sind auf Platten befestigt, die auf dem Grund der Schleusenkammer stehen.  Bei den Arbeiten wurden 180 Meter Schienen unter schwierigsten Bedingungen durch Taucher des Wasser- und Schifffahrtsamtes Brunsbüttel demontiert und geborgen, so ein Sprecher des Amts. Dafür mussten die Taucher rund 800 Befestigungsbolzen lösen. Anschließend hat eine Firma die eigens für die Schleusenkammer angefertigten Schienenplatten verlegt und befestigt. Bereits in 2013 und 2014 wurden bei den anderen drei Außentoren derartige Schienenplatten eingebaut.

Die für die Wiederinbetriebnahme der Südkammer erforderlichen Arbeiten wurden mehrfach durch Sturm und Hochwasser unterbrochen. Deshalb verzögerte sich der Abschluss der Arbeiten um drei Wochen. Am Freitag soll jetzt nach Mitteilung des Wasser- und Schifffahrtsamtes  der Probebetrieb mit der Schifffahrt beginnen. Damit stehen wieder alle vier Schleusenkammern zur Verfügung. In Kiel waren die Schienen bereits im vorigen Jahr ausgetauscht worden.

Der schlechte Zustand der Torschienen im Über- und im Unterwasserbereich der Brunsbütteler Schleusen war die wesentliche Ursache dafür, dass es in den letzten Jahren mehrfach zu Ausfällen von Schleusenkammern kam. Die Beseitigung dieser neuralgischen Schwachstellen ist nun abgeschlossen. Das Wasser- und Schifffahrtsamt Brunsbüttel geht davon aus, dass die beiden großen Schleusenkammern jetzt bis mindestens 2020/21 in einem betriebssichereren Zustand sind. Für die Schifffahrt werden sich damit auch die zum Teil erheblichen Wartezeiten reduzieren. Vor den Schleusen lagen die Schiffe zum Teil bis zu zehn Stunden in Warteposition, da zu wenig Kammern für Schleusungen  bereitstanden.

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Ein Artikel von
Frank Behling
Lokalredaktion Kiel/SH

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