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Schwere Kollision im Elbehafen

Brunsbüttel Schwere Kollision im Elbehafen

Ein missglücktes Anlegemanöver eines Massengutfrachters hat am Mittwochabend zu einer schweren Kollision im Elbehafen Brunsbüttel geführt. Wie die Wasserschutzpolizei mitteilte, war gegen 20.20 Uhr der Frachter „Yeoman Bridge“ gegen den am Gasterminal liegenden Tanker „Peary Spirit“ gefahren.

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Rätselhafter Zusammenstoß: Wie die "Yeoman Bridge" trotz Begleitung kollidieren konnte, ist noch unklar.

Quelle: Frank Behling (Archivbild)

Brunsbüttel. Hierbei wurde die Bordwand des Tankers auf etwa 30 Meter aufgerissen. Da es sich um eine Doppelhülle handelte, trat kein Öl aus. Personen wurden durch den Zusammenstoß nicht verletzt. Beide Schiffe erhielten jedoch ein Auslaufverbot. Bei dem mit Rohöl beladenem Tanker muss jetzt eine Begutachtung der Schäden erfolgen. Unklar ist, wieso der Frachter „Yeoman Bridge“ trotz Schlepperbegleitung und mit Lotsen mit der 248 Meter langen und 43 Meter breiten „Peary Spirit“ zusammenstoßen konnte. Die Wasserschutzpolizei sicherte zur Aufklärung zunächst die Daten der beteiligten Schiffe. Beide sind in Nassau auf den Bahamas beheimatet. Wie lange ihre Zwangspause dauern wird, ist noch unklar.

Zwangspause wegen Alkohols

Eine mehrstündige Zwangspause musste gestern der Frachter „Rix River“ in Brunsbüttel einlegen. Bei der Kontrolle der Papiere stellten Beamte der Wasserschutzpolizei in der Schleuse einen starken Alkoholgeruch beim Kapitän fest. Ein Alcotest ergab einen Wert von 1,43 Promille. Dem Schiff wurde die Weiterfahrt nach Hamburg bis zur Ausnüchterung des Kapitäns untersagt. Erst nach einem neuerlichen Test darf der Kapitän mit dem 88 Meter langen Frachter weiterfahren. Eine Blutprobe wurde zur Beweissicherung auf richterliche Anordnung entnommen. Die Staatsanwaltschaft hat zur Sicherung der Verfahrenskosten eine Gebühr als Sicherheitslestung festgesetzt, die an Bord des Schiffes vom Kapitän selbst bezahlt wurde.

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Ein Artikel von
Frank Behling
Lokalredaktion Kiel/SH

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