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Frachter zu hoch: Kanalpassage verweigert

Nord-Ostsee-Kanal Frachter zu hoch: Kanalpassage verweigert

Eine Überraschung erlebte die Besatzung des Hamburger Frachters "Annette" am Freitag in der Holtenauer Schleuse des Nord-Ostsee-Kanals. Eine Überprüfung ergab, dass die für die Passage erlaubte Gesamthöhe von 40 Metern über dem Wasserspiegel knapp überschritten wurde. Die Schifffahrtsverwaltung verwehrte dem Schiff die Kanalpassage.

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Nachdem eine Überprüfung ergab, dass die für die Passage erlaubte Gesamthöhe überschritten wurde, verwehrte die Schifffahrtsverwaltung dem Frachter "Annette" die Kanalpassage.

Quelle: Frank Behling

Kiel. Das Schwergutschiff war mit einem Hafenmobilkran und Windparkelementen aus Rostock kommend gegen 16:30 Uhr in die Nordschleuse eingelaufen. Kurz nach dem Festmachen gab es bei der Überprüfung der Gesamthöhe von Schiff und Hafen-Kran Unstimmigkeiten. Nachdem die Schifffahrtsverwaltung dem Schiff die Passage verwehrt hatte, musste der Frachter kurz nach 17 Uhr wieder rückwärts aus der Nordschleuse auslaufen, auf der Förde drehen und den Weg durchs Skagerrak nach Bremerhaven wählen. 

Die 151 Meter lange "Annette" wurde 2003 in Hamburg auf der Sietas Werft als einer von zehn Frachtern des Typs 161 gebaut. Die "Annette" ist auch ein Schwesterschiff des Schwergutfrachters "Wilma", der 1997 gebaut wurde. Die "Wilma" schrieb am 7. Dezember 2006 im Nord-Ostsee-Kanal Geschichte, als einer ihrer Bordkrane mit der neuen Levensauer Hochbrücke kollidierte. Die Brücke musste danach für die Reparaturarbeiten wochenlang gesperrt werden.

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Ein Artikel von
Frank Behling
Lokalredaktion Kiel/SH

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