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Schlepper gegen Schleusentor gedrückt

Brunsbüttel Schlepper gegen Schleusentor gedrückt

Ein Schleusentor wurde am Sonnabend in Brunsbüttel beschädigt. EIn Massengutfrachter konnte beim Einlaufen nicht rechtzeitigt gestoppt werden und drückte einen Hafenschlepper gegen ein Schleusentor. Verletzt wurde zum Glück niemand.

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Der Schlepper "Bugsier 15" bei der Arbeit mit der "Thor Endevour".

Quelle: Frank Behling

Brunsbüttel. Bei einem missglückten Stoppmanöver hat die Besatzung des  Schleppers „Bugsier 15“ am Sonnabend in Brunsbüttel einen Schutzengel gehabt. Der Schlepper hatte den Auftrag den Massengutfrachter „Thor Endeavour“ von der Elbe in die große Südschleuse in Brunsbüttel zu begleiten. Dabei kam es kurz nach 9 Uhr zu einer Kollision. Dabei konnte der große Frachter nicht rechtzeitig gestoppt werden. Mit dem Wulstbug drückte die „Thor Endeavour“ dabei den kleinen Schlepper gegen das kanalseitige Schleusentor. Wie die Wasserschutzpolizei Brunsbüttel auf Anfrage mitteilte, ging die Havarie jedoch glimpflich aus. Es wurden weder Seeleute verletzt noch kam es zu Leckagen oder dem Austritt gefährlicher Stoffe. Der Schlepper überstand den Zusammenstoß aufgrund seiner robusten Bauweise auch ohne größere Schäden.

Schäden wurden dafür aber an dem Schleusentor festgestellt. Sie sollen am Montag näher untersucht werden. Nach der Unfallaufnahme durch die Wasserschutzpolizei Brunsbüttel  konnte der 184 Meter lange Massengutfrachter seine Reise in Richtung Ostsee gegen 11 Uhr  fortsetzen. Die „Bugsier 15“ begleitet den in Singapur registrierten Frachter bis Kiel.

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Frank Behling
Lokalredaktion Kiel/SH

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