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Frachter steckte im Kanal fest

Nord-Ostsee-Kanal Frachter steckte im Kanal fest

Ein niederländisches Frachtschiff hat am Sonnabend den Schiffsverkehr auf dem Nord-Ostsee-Kanal über Stunden behindert. Der Frachter „Hekla“ war auf dem Weg von Danzig nach Bremen gegen 3:30 Uhr nahe der Gemeinde Sehestedt vom Kurs abgekommen und auf Grund gelaufen.

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Das niederländische Frachtschiff "Hekla" steckte am Sonnabend im Nord-Ostsee-Kanal fest.

Quelle: Frank Behling

Kiel. Die Revierzentrale Brunsbüttel sperrte zunächst kurzzeitig den Kanal in dem Bereich. Nach der Erkundung der Lage des Schiffes konnte der Streckenabschnitt zwischen den Ausweichstellen Rade und Königsförde halbseitig vom Schiffsverkehr genutzt werden. Der Frachter steckte wenige Meter neben dem Anleger des Himbeerhofes Steinwehr fest und konnte sich nicht aus eigener Kraft befreien. Die Bergung des Havaristen übernahm schließlich der aus Kiel alarmierte Schlepper „Kiel“ der Reederei SFK. Der Schlepper zog die „Hekla“ gegen 7 Uhr wieder ins Fahrwasser zurück und begleitete sie dann zum Kreishafen nach Rendsburg. Dort erwarteten Beamte der Wasserschutzpolizei Kiel das Schiff und befragten die Besatzung. Eine Ursache der Havarie steht noch nicht fest. Ein Taucher muss außerdem im Laufe des Tages den Rumpf untersuchen. Nach ersten Erkenntnissen der Wasserschutzpolizei blieb der Rumpf intakt und es sich auch keine Gefahrstoffe ausgelaufen. Die 88 Meter lange „Hekla“ kam aus Danzig und war auf der Reise nach Bremen.

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Ein Artikel von
Frank Behling
Lokalredaktion Kiel/SH

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