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Doppelspitze bei der United Canal Agency

Nord-Ostsee-Kanal Doppelspitze bei der United Canal Agency

Die UCA United Canal Agency GmbH wird ab sofort von einer Doppelspitze geführt. Der Marktführer bei den Schifffahrtsagenturen am Nord-Ostsee-Kanal hat neben dem langjährigen Geschäftsführer Jann Petersen mit Jan Klein einen zweiten Geschäftsführer. „Damit tragen wir den gestiegenen Anforderungen am Kanal Rechnung“, sagt Petersen.

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Jan Klein und Jann Petersen (re.) leiten die UCA United Canal Agency als Doppelspitze. Die Firma ist Marktführer am Kanal.

Quelle: Frank Behling

Kiel. Zukünftig wollen Klein und Petersen gleichermaßen den Schiffsverkehr im Kanal betreuen und auch Lobbyarbeit für die gebeutelte Wasserstraße leisten. Zu den Aufgaben der Firma gehört die Abfertigung der Schiffe im Kanal und in den Häfen Kiel, Rendsburg und Brunsbüttel. Über die Firma Baltimar ist UCA auch in Mecklenburg-Vorpommern aktiv.

 Gegründet wurde die UCA United Canal Agency 1998. Sie vereinte damals die Aktivitäten der traditionsreichen Agenturen Karl Grammerstorf, United Baltic Corporation und Zerssen am Standort Kiel sowie Brunsbüttel. Jann Petersen wurde damals durch die Gesellschafter zum ersten und bislang einzigen Geschäftsführer bestellt. Der 57-Jährige hat das Unternehmen seitdem nicht nur etabliert, sondern auch zum Marktführer als Agentur-Dienstleister am Nord-Ostsee-Kanal aufgebaut. Mehr als die Hälfte aller Schiffe werden von UCA betreut. „Es war jetzt an der Zeit, die Aufgaben auf mehr Schultern zu verteilen“, sagt Petersen. Für diese Aufgabe wurde der gebürtige Kieler Jan Klein ausgewählt, dem als „Eigengewächs“ die Firma bestens bekannt ist. Nach dem Wehrdienst auf dem Zerstörer „Mölders“ begann Jan Klein im Sommer 1999 als einer der ersten Lehrlinge die Ausbildung zum Schiffahrtskaufman bei UCA. Von 2002 bis 2006 folgte das Studium zum Diplom-Wirtschaftsingenieur an der Fachhochschule Oldenburg.

 2006 kehrte er zu UCA zurück und wurde 2009 zum Prokuristen ernannt. „Der Standort Kiel war einfach für mich wichtig“, sagte Klein, der in Altenholz wohnt. Seit 2013 ist er Geschäftsführer der Festmachergesellschaft NOK mbH, die die Dienstleistungen der Festmacherei auf den Schleusen anbietet. Neben der Arbeit auf den Schleusen ist besonders die Werbung für den Nord-Ostsee-Kanal bei den Reedereien und Befrachtern eine Herausforderung. „Mit Jan Klein sind wir für diese Herausforderungen der Zukunft gut aufgestellt. Hier ist es wichtig, wenn bei den Verhandlungen auch die jüngere Generation mit am Tisch sitzt“, sagt Jann Petersen.

 Die meistbefahrene künstliche Seewasserstraße hatte durch die Probleme mit den Schleusen und langen Wartezeiten in den vergangenen drei Jahren sehr oft negative Schlagzeilen gemacht. Durch eine deutlich stärkere Kommunikation mit den Reedern sollen die Vorteile der Wasserstraße jetzt wieder in den Fokus gerückt werden. „Dabei ist für uns als Gründungsmitglied auch die Arbeit in der Initiative Kiel Canal sehr wichtig. Für diese Arbeit ist es besser, wenn man halt auch zusätzliche Kapazitäten in der Geschäftsführung hat“, sagt Petersen.

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Ein Artikel von
Frank Behling
Lokalredaktion Kiel/SH

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