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Frachter brachte Gerüst zum Einsturz

Nord-Ostsee-Kanal Frachter brachte Gerüst zum Einsturz

Beim Einlaufen in die große Südschleuse in Brunsbüttel hat in der Nacht zum Mittwoch ein Frachter ein Baugerüst zum Einsturz gebracht. Das Gerüst war an der Schleusenmauer für Arbeiten befestigt und beleuchtet.

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Der Frachter „Fri Brevik“ trug keinerlei Schäden davon.

Quelle: Frank Behling

Brunsbüttel. Der 90 Meter lange Frachter „Fri Brevik“ war gegen 3:40 Uhr beim Einlaufen zu nah an eine Stütze des Gerüst gekommen und hatte diese mit dem Aufbau berührt. Diese war jedoch so stark, dass das Gerüst sich aus der Verankerung löste und in die Schleusenkammer stürzte. Da sich zum Unglückszeitpunkt keine Arbeiter auf dem Gerüst befanden, kam auch niemand zu Schaden.

Für die Bergungsarbeiten der Gerüstteilte musste die Schleusenkammer ab 4 Uhr voll gesperrt werden. Taucher des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Brunsbüttel stiegen am Morgen in die Kammer und lokalisierten die Gerüstteile auf dem Boden. Ein Schwimmkran des Amtes hob das Gerüst. Im Laufe des Nachmittags soll die Vollsperrung der Schleusenkammer nach Auskunft des Amtes wieder aufgehoben werden.

Der Frachter trug keinerlei Schäden davon und konnte nach der Überprüfung durch die Wasserschutzpolizei seine Reise nach Kalmar in Schweden fortsetzen. 

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Ein Artikel von
Frank Behling
Lokalredaktion Kiel/SH

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