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Halbe Fregatte will nach Hamburg

Nord-Ostsee-Kanal Halbe Fregatte will nach Hamburg

Ein seltenes Bild gab es am Sonntag auf dem Nord-Ostsee-Kanal. Die Bugsektion der neuen Fregatte „Sachsen-Anhalt“ wird von zwei Schleppern von Kiel nach Brunsbüttel geschleppt. Das Schiffteil hat die Peenewerft in Wolgast gebaut.

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Die halbe "Sachsen-Anhalt" ist auf den Weg gen Hamburg.

Quelle: Frank Behling

Kiel. Die Schlepper „Taucher Wulf 8“ und „Taucher Wulf 5“ sollen das 65 Meter lange Vorschiff am Montag in Hamburg bei der Werft Blohm + Voss abliefern. Bei der Werft wird es in einem Schwimmdock mit dem Achterschiff verschweißt. Der Schleppzug ist um 7 Uhr in Kiel losgefahren und soll bis 16 Uhr in Brunsbüttel eintreffen.

Die „Sachsen-Anhalt“ ist das dritte Schiffe Klasse 125, der größten und teuersten Fregattenklasse der Deutschen Marine. Die 150 Meter langen Schiffe verdrängen mehr als 7000 Tonnen. Der Stückpreis soll bei 650 Millionen Euro liegen. 

Die "Sachsen-Anhalt" ist noch ein Rohbau.

Die "Sachsen-Anhalt" ist noch ein Rohbau.

Quelle:

In Hamburg liegen derzeit bereits die beiden Schwesterschiffe „Baden-Württemberg“ und „Nordrhein-Westfalen“. Am Donnerstag wird in Hamburg die „Nordrhein-Westfalen“ getauft.

Den Auftrag zum Bau dieser Schiffe hatte eine Arbeitsgemeinschaft der Werften Lürssen und ThyssenKrupp Marine Systems im Juni 2007 bekommen. Die Lürssen-Gruppe fertigt die Vorderschiffe, während ThyssenKrupp Marine Systems in Hamburg die Achterschiffe baut und die Endausrüstung übernimmt.

Der Bau dieser Schiffe verzögerte sich aber um Jahre. Inzwischen ist die Probefahrt der Fregatte „Baden-Württemberg“ für das kommende Jahr vorgesehen. Die Indienststellung der Schiffe ist zwischen 2017 und 2020 geplant.

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Ein Artikel von
Frank Behling
Lokalredaktion Kiel/SH

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