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Schiffskollision in der Schleuse

Nord-Ostsee-Kanal Schiffskollision in der Schleuse

In Brunsbüttel ist es am Freitagmorgen zu einer Kollision gekommen. Beim Ausschleusen aus dem Kanal ist ein Frachter in der großen Nordschleuse in das Heck eines Containerschiffes gefahren. Dabei entstand nach ersten Meldungen erheblicher Sachschaden an beiden Schiffen. Verletzte gab es glücklicherweise nicht.

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In der Brunsbütteler Schleuse kollidierte die "Vera Rambow" mit einem anderen Schiff.

Quelle: Frank Behling

Brunsbüttel. Auch die Schleusenanlagen wurden  nach ersten Erkenntnissen nicht beschädigt. Der Containerfrachter „Vera Rambow“ hatte gegen 10 Uhr in der Nordschleuse an der Mittelmauer festgemacht. Das folgende Frachtschiff „Nordana Sky“ konnte nicht rechtzeitig aufstoppen und prallte mit dem Vorsteven in das Heck des Containerfrachters. Dabei entstand an der „Vera Rambow“ ein mehrere Meter langes Loch im Bereich der Wasserlinie. Die Wasserschutzpolizei Brunsbüttel ist derzeit zur Untersuchung an Bord. Beide Schiffe erhielten zunächst ein Auslaufverbot, wie es auf Anfrage hieß.

Die in Hamburg beheimatete „Vera Rambow“ ist 168 Meter lang und gehört zu den größten Containerschiffen, die regelmäßig den Kanal passieren. Der 2008 in Hamburg gebaute Frachter war mit Containern aus Riga (Lettland) auf dem Weg nach Bremerhaven. Das 168 Meter lange Containerschiff Die „Nordana Sky“ ist in den Niederlanden beheimatet und erst wenige Monate alt. Das Schiff ist mit Stückgut auf dem Weg von Estland zum Suezkanal.

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Ein Artikel von
Frank Behling
Lokalredaktion Kiel/SH

Schiffspositionen: Nord-Ostsee-Kanal (NOK)

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