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Positive Nachrichten für die Schleuse

Nord-Ostsee-Kanal Positive Nachrichten für die Schleuse

Die Probleme an der Schleuse des Nord-Ostsee-Kanals in Brunsbüttel lichten sich. Nach den Havarie- und Schadensmeldungen der vergangenen beiden Jahre mehren sich jetzt die positiven Nachrichten.

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Zurück an alter Wirkungsstätte: Das verschlickte Tor der großen Südschleuse wurde wieder aus dem Torbunker gezogen.

Quelle: UCA

Brunsbüttel. In der vergangenen Woche gelang es Mitarbeitern des Wasser- und Schifffahrtsamtes Brunsbüttel (WSA), ein festgesetztes Schleusentor wieder zu lösen. Die große Südschleuse soll im Herbst wieder einsatzbereit sein. „Die Arbeiten machen sehr gute Fortschritte“, berichtet WSA-Sprecher Thomas Fischer.

 Erfolg auch bei der Reparatur der Schleusentore: Wie Fischer mitteilt, sei es gelungen ein seit Jahren in einem Bunker verschlicktes Schleusentor wieder aus seinem Liegeplatz zu lösen. „Das konnte mit Hilfe von extra angefertigten Spüllanzen und Schleppern aus dem Torbunker gezogen werden“, so Fischer. Das Schleusentor war vor Jahren in einem Torbunker der Südschleuse geparkt worden. Dort wurde das teilweise geflutete Tor im Laufe der Jahre durch Schlick der Elbe überzogen. Es wurde gleich nach dem Ausbau zur Abschottung der großen Südschleuse eingesetzt. Auf diese Weise können die Techniker den Sommer über an den beiden Schleusentoren der Südkammer arbeiten. „Wir gehen davon aus, dass wir ab Herbst sogar alle Schleusenkammern wieder in Betrieb haben“, sagte Fischer. Dann sollen alle vier Schleusentorbahnen saniert, die Torunterwagen erneuert und die Antriebe überholt sein. „Wenn dann alles ohne Havarien bleiben sollte, haben wir einige Jahre Ruhe“, so Fischer.

 Neuigkeiten auch von der Reparatur der bei Havarien beschädigten Schleusentore: Wie berichtet waren im Januar und März zwei Tore durch Rammstöße von Handelsschiffen schwer beschädigt worden. Jenes, das im März von dem Frachter „Saint Nicolas“ schwer beschädigt wurde, ist inzwischen nach Hamburg zur Werft Blohm + Voss geschleppt worden. Das Tor, das im Januar durch den Versorger „Red 7 Alliance“ gerammt worden war, soll in Brunsbüttel im Betriebshof des Wasser- und Schifffahrtsamtes repariert werden. „Wir gehen davon aus, dass diese Reparaturen bis Ende des Jahres ebenfalls abgeschlossen sind“, sagte Fischer.

 Es ist das erste Mal seit Jahren, dass Schleusentore nicht in Kiel repariert werden. Bislang waren die Tore entweder bei der Lindenau Werft oder HDW sowie Abu Dhabi Mar Kiel überholt und repariert worden. Da dort keine Kapazitäten mehr frei sind, gingen die Aufträge an die Hamburger Werft Blohm + Voss.

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Ein Artikel von
Frank Behling
Lokalredaktion Kiel/SH

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