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Nord-Ostsee-Kanal nach Havarie wieder frei

Bergung in der Nacht Nord-Ostsee-Kanal nach Havarie wieder frei

Der Nord-Ostsee-Kanal musste in der Nacht zu Sonntag nach einer Schiffshavarie bei Rendsburg kurzfristig voll gesperrt werden. Bei Kilometer 53 zwischen der Lotsenstation Nübbel und der Fährstelle Breiholz war gegen 20.50 Uhr der Frachter "Ultramar" mit erheblicher Fahrt in die Böschung geprallt. 

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Die "Ultramar" wurde zum Kreishafen Rendsburg geschleppt.

Quelle: Frank Behling (Archiv)

Kiel. Wie die Wasserschutzpolizei Kiel auf Anfrage bestätigte, ragte der 90 Meter lange Havarist zunächst in das Fahrwasser. Eine sichere Vorbeifahrt für andere Schiffe war somit unmöglich. Ursache für die Havarie ist offenbar ein technischer Defekt.

Die Revierzentrale Brunsbüttel beorderte die Schlepper "NOK1" und "Flemhude" zum Havaristen. Sie sollten den Frachter im Laufe der Nacht zunächst zum Kreishafen Rendsburg schleppen, mittlerweile ist der Havarist aber in Brunsbüttel. Gegen Mitternacht wurde der Kanal wieder freigegeben. Auf beiden Seiten der Unglücksstelle hingen während der Wartezeit mindestens acht Frachtschiffe fest.

Die unter der Flagge von Zypern fahrende "Ultramar" war auf dem Weg von Finnland nach Bremen. Die Berufsgenossenschaft Verkehr hat bis zur Klärung der Unglückursache ein Weiterfahrverbot verhängt.

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Ein Artikel von
Frank Behling
Lokalredaktion Kiel/SH

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