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Portugiesischer Frachter blockierte Schiffsverkehr

Nord-Ostsee-Kanal Portugiesischer Frachter blockierte Schiffsverkehr

Ein Frachter aus Portugal ist am Sonntagmorgen gegen 3 Uhr im Nord-Ostsee-Kanal in die Böschung gefahren. Die "Alesia" war auf der Fahrt von Kiel in Richtung Brunsbüttel bei Kanalkilometer 58 nach einem Ausfall der Ruderanlage manövrierunfähig geworden. Der 116 Meter lange Frachter behinderte jedoch den Schiffsverkehr.

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Die "Alesia" blockiert den Kanal

Quelle: Frank Behling

Rendsburg. Die Revierzentrale Brunsbüttel hatte den Kanal in dem Bereich aus Sicherheitsgründen halbseitig gesperrt. Alle Schiffe wurden angewiesen, den am Ufer festsitzenden Havaristen mit langsamer Geschwindigkeit und ausreichend Abstand zu passieren.

Der  Unglücksort lag in der Kurve zwischen der Ausweichstelle Schülp und dem Rendsburger Kreishafen. Dort ist der Kanal vor Jahren verbreitert worden. Da die Besatzung der "Alesia" ihr Schiff selbst nicht mehr flott bekommt, wurden um 6 Uhr aus Kiel die Schlepper "Stein" und "Kitzeberg" in Marsch gesetzt.

Die beiden Schlepper "Stein" und "Kitzeberg" zogen die "Alesia" am Vormittag von der Unglücksstelle nach Rendsburg in den Kreishafen. Dort wird der Frachter nun untersucht.Die Wasserschutzpolizei Kiel hat die Ermittlungen aufgenommen. Das 2008 gebaute Schiff befindet sich auf der Reise von Kalmar in Schweden nach Lissabon.

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Ein Artikel von
Frank Behling
Lokalredaktion Kiel/SH

Schiffspositionen: Nord-Ostsee-Kanal (NOK)

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