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Frachter nach Havarie eingeschleppt

Schifffahrt Frachter nach Havarie eingeschleppt

Die Kieler Schlepper „Stein“ und „Holtenau“" haben in der Nacht einen Frachter im Kanal geborgen. Das Containerschiff „Conmar Avenue“ war gegen 1:30 Uhr im Bereich der Levensauer Hochbrücken mit einem Schaden am Ruder havariert.

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Das Containerschiff "Conmar Avenue" war gegen 1.30 Uhr im Bereich der Levensauer Hochbrücken mit einem Schaden am Antrieb havariert.

Quelle: Frank Behling

Kiel. Der Frachter konnte danach nicht aus eigener Kraft sicher die Schleuse erreichen. Die Revierzentrale für den Nord-Ostsee-Kanal ließ den Kanal daraufhin den Streckenabschnitt zwischen Schleuse und der Ausweichstelle Schwartenbek für den Schiffsverkehr kurzfristig sperren und schickte Schlepper zu dem Havaristen. Die „Conmar Avenue“ wurde gegen 4 Uhr von den Schleppern zum Scheerhafen gezogen, wo die Wasserschutzpolizei die Ermittlungen aufnahm. Ursache für die Havarie war nach Erkenntnissen der Wasserschutzpolizei ein technischer Defekt an der Ruderanlage.

Die Wasserschutzpolizei Kiel verhängte ein Weiterfahrverbot. Erst nach Reparatur und  der Überprüfung der Ruderanlage durch einen Sachverständigen der Klassifikationsgesellschaft darf die „Conmar Avenue“ ihre Fahrt fortsetzen.  Das 151 Meter lange Containerschiff fährt für eine deutsche Reederei unter der Flagge von Antigua und Barbuda. Gegenwärtig ist die "Conmar Avenue" mit Containern auf dem Weg von Hamburg nach Kronstadt bei St. Petersburg.

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Ein Artikel von
Frank Behling
Lokalredaktion Kiel/SH

Schiffspositionen: Nord-Ostsee-Kanal (NOK)

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