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Bauarbeiten verzögern sich

Schleuse Brunsbüttel Bauarbeiten verzögern sich

In Brunsbüttel sind die Bauarbeiten für die fünfte Schleusenkammer des Nord-Ostsee-Kanals ins Stocken geraten. Hintergrund seien Schwierigkeiten bei der Munitionsräumung sowie technische Probleme bei der Gründung für die neue Schleusenkammer, so die Wasser- und Schifffahrtsdirektion Nord.

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Der Bau der 5. Schleusenkammer in Brunsbüttel kommt nicht so schnell voran wie geplant.

Quelle: Frank Behling (Archiv)

Brunsbüttel. Diese Informationen bestätigte die Sprecherin Claudia Thoma am Donnerstag. Es gehe auf dieser Baustelle zum Teil um komplizierte technische Verfahren, für die es keine Standard-Lösungen gibt. „Wir befinden uns noch in Gesprächen mit den Firmen und suchen gemeinsam nach Lösungen“, erklärte Thoma.

Noch keine Aussagen zur Fertigstellung

An Spekulationen, ob sich dadurch die Fertigstellung verzögert, will sich die Behörde nicht beteiligen. „Der Zeitplan ist in den Verträgen verankert und ist Grundlage für alle Beteiligten“, sagte Thoma. Bei einer Bauzeit von rund sieben Jahren könne manches kompensiert werden: „Wir versuchen das zumindest. Man kann jetzt noch keine Aussage treffen, ob sich das auf den Endtermin auswirken wird.“ Nach Informationen von NDR 1 Welle Nord und dem Schleswig-Holstein Magazin soll die Schleuse ein Jahr später fertig werden als geplant.

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) hatte im Februar 2014 erklärt, dass bereits 2020 Schiffe die neue Schleuse in Brunsbüttel passieren sollen. Der Neubau wird nach bisherigen Schätzungen voraussichtlich 540 Millionen Euro kosten. Der Nord-Ostsee-Kanal ist die meistbefahrene künstliche Wasserstraße der Welt.

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