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Schleuse in Brunsbüttel zeitweise gesperrt

Hochwasser legt Kanal lahm Schleuse in Brunsbüttel zeitweise gesperrt

Nix ging mehr in Brunsbüttel. Nach der Sperrung der Schleusen zur Entwässerung des Nord-Ostsee-Kanals kam es am Montagnachmittag zu einer technischen Störung der großen Nordschleuse. Das elbseitige Schiebetor der Schleuse ließ sich nicht mehr bewegen. Schiffe müssen mit erheblichen Wartezeiten rechnen.

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Auf dem Nord-Ostsee-Kanal herrschte am Wochenende Betrieb bis zur Überlastung.

Quelle: Frank Behling

Kiel/Brunsbüttel. Das Tor sollte gegen 13 Uhr geschlossen werden, nachdem zuvor von der Elbe mehrere Schiffe in die Schleusenkammer eingelaufen waren. Dabei kam es dann aber zu einer Störung. „Das Tor lässt sich aber nicht bewegen. Unsere Techniker sind dabei, die Ursache zu finden. Möglicherweise ist zu viel Sand auf den Schienen“, sagte Thomas Fischer, der Sprecher des Wasser- und Schifffahrtsamtes Brunsbüttel.

Taucher waren bereits in der Schleusenkammer und haben nach Hindernissen auf den Schienen in der Kammer gesucht. „Die erste Taucheruntersuchung hat aber keine Hindernisse entdeckt“, sagt Fischer. Mit Spülgeräten und hohem Wasserdruck wurden die Schienen und Torwagen des festsitzenden Schleusentors freigespült.

Derzeit sind im Kanal etliche Schiffe seit dem Morgen gefangen. Sie warten zum Teil seit Stunden auf das Ausschleusen in die Elbe.

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Ein Artikel von
Frank Behling
Lokalredaktion Kiel/SH

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