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Seemann beim Anlegen schwer verletzt

Nord-Ostsee-Kanal Seemann beim Anlegen schwer verletzt

Beim Anlegemanöver in der Großen Südschleuse Brunsbüttel hat sich ein Seemann in der Nacht zu Sonntag schwer im Gesicht verletzt. Auf seinem 144 Meter langem Schiff, der "Abis Cuxhaven" war gegen 1.30 Uhr eine Festmacherleine gerissen, teilte die Polizei am Montag mit.

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Brunsbüttel. Der unter der Flagge der Niederlande fahrende Frachter war auf der Reise von Stralsund nach Immingham als letztes Schiff in die Große Südschleuse Brunsbüttel eingelaufen und wollte an der Mittelmauer festmachen. Die Vorspring war bereits an die Festmacher übergeben und sollte lose mitgefiert werden. Dabei verhakte sich die Leine an einer der Winden und kam stramm. Als das Tau schließlich riss, wurde der 44-jährige Decksmann von dem einen Ende am Kopf getroffen und erheblich im Gesicht verletzt. Die Erstversorgung des Verletzten erfolgte durch einen Brunsbütteler Notarzt in der Schiffsambulanz.

 Danach wurde der Seemann in das Universitätskrankenhaus Eppendorf verbracht. Lebensgefahr bestand nicht. Die Wasserschutzpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Das Schiff konnte die Reise anschließend in Richtung Großbritannien fortsetzen.

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Ein Artikel von
KN-online (Kieler Nachrichten)

Kieler Förde

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der Kieler Förde, dem
NOK und der Ostsee.

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Bund investiert 100 Millionen Euro
Foto: Die Schleuseninsel in Brunsbüttel ist zur größten Wasserbaustelle Deutschlands geworden. Dort wird bei laufendem Schiffsbetrieb bis 2021 eine fünfte Schleusenkammer gebaut. Inzwischen sind bereits fast 1,5 Millionen Kubikmeter Erdreich ausgehoben worden.

Jahrelang wurde gefordert, geprüft und geplant. Nun sind die Bagger da. Der Nord-Ostsee-Kanal gleicht mehr und mehr einer großen Baustelle. In Brunsbüttel, Rendsburg, Flemhude und Kiel wird bereits gebaut, weitere Arbeiten folgen. 2015 wird erstmals die Rekordsumme von 100 Millionen Euro in den Kanal investiert.

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