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Tanker rammt Schleuse in Brunsbüttel

Kammer wieder frei Tanker rammt Schleuse in Brunsbüttel

In Brunsbüttel hat es in der Nacht eine schwere Schiffshavarie gegeben. Ein Tanker hat die Schleusenmauern gerammt und die große Südschleuse damit lahmgelegt. Das Bauwerk musste untersucht werden, das Schiff war so stark beschädigt, dass es in eine Werft musste.

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Der Tanker "Rhonestern" ist in Brunsbüttel gegen ein Schleusentor gefahren und hat die Südschleuse außer Betrieb gesetzt.

Quelle: Frank Behling

Brunsbüttel. Bei der Einfahrt von der Elbe war der Tanker „Rhonestern“ mit erheblicher Wucht gegen die Schleusenmauern gefahren. Dabei wurden die Mauern so stark geschädigt, dass die Statik untersucht werden muss. Taucher mussten das jedoch überprüfen, bevor die Sperrung der Schleusenkammer aufgehoben werden konnte. Zur Ursache der Havarie und zur Schadenshöhe gab es zunächst keine Angaben. Menschen wurden bei dem Unglück nicht verletzt.

Auslaufverbot für "Rhonestern"

Wie das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Brunsbüttel mitteilt, sollte der Schaden am Tage untersucht werden. Die in Portugal beheimatete „Rhonestern“ erhielt zunächst ein Auslaufverbot und konnte erst nach etwa elf Stunden die Schleusenkammer wieder verlassen. Der 162 Meter lange und 14400 BRZ große Tanker war auf der Reise von Tarragona in Spanien nach Rostock. Es wurde durch den Unfall so stark beschädigt, dass es erstmal in eine Werft muss.

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Ein Artikel von
Frank Behling
Lokalredaktion Kiel/SH

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