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Taucher müssen Schienen prüfen

Schleuse Brunsbüttel Taucher müssen Schienen prüfen

Nach der Schiffshavarie von Dienstagnacht bleibt die große Südschleuse auch am Donnerstag vorerst noch gesperrt. Taucher müssen die Schienen kontrollieren, auf denen ein Schleusentor fährt.

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Der Taucherprahm "T 1107" ist seit dem Morgen in der Schleuse Brunsbüttel im Einsatz. Taucher sollen die Schienen der Torbahn 4 kontrollieren. (Archivbild)

Quelle: Frank Behling

Brunsbüttel. Die große Südschleuse in Brunsbüttel wurde am Donnerstagmorgen erneut für den Schiffsverkehr gesperrt. Bis voraussichtlich 12 Uhr sollen Taucher die Torbahn 4 der Schleuse überprüfen. Auf den Schienen dieser Torbahn wird das rund 1200 Tonnen schwere Schleusentor bewegt. In der Nacht zum Mittwoch hatte der Tanker "Rhonestern" die Schleusenmittelmauer im Bereich der Tornische von Schleusentor 4 getroffen und schwer beschädigt. Dabei wurden Teile des Mauerwerks abgebrochen und stürzten in die Schleusenkammer.

Am Donnerstagmorgen ist der Taucherprahm "T1107" mit einem Schwimmgreifer über der Torbahn in Position gegangen. Meter für Meter werden jetzt Taucher die Schienen auf dem Boden der Schleusenkammer überprüfen. Nach Mitteilung des Wasserstraßen- und Maschinenamtes Brunsbüttel könnten die Arbeiten am Mittag abgeschlossen werden.

Tanker setzt Reise fort

Der Tanker "Rhonestern" hat in der Nacht zum Donnerstag nach Abschluss der Untersuchungen an Bord die Reise nach Rostock fortgesetzt. Das 162 Meter lange Schiff hatte Öl aus Spanien geladen und wurde bei der Havarie am Bug beschädigt. Die Reparatur der Schäden soll später in einer Werft erfolgen.

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Ein Artikel von
Frank Behling
Lokalredaktion Kiel/SH

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