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"Uredd" fährt durch Nord-Ostsee-Kanal

Norwegisches U-Boot "Uredd" fährt durch Nord-Ostsee-Kanal

U-Boote sind seltene Gäste im Nord-Ostsee-Kanal: Nur ein- bis zweimal im Monat passiert ein U-Boot die Wasserstraße. Am Montag schleuste in Kiel-Holtenau das norwegische U-Boot "Uredd" ein.

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Die "Uredd" fährt durch den Nord-Ostsee-Kanal.

Quelle: Frank Behling

Kiel. Das U-Boot ist seit Freitag in Deutschland. Zunächst machte es einen Zwischenstopp im Kieler Tirpitzhafen. Am Montag ging es durch den Nord-Ostsee-Kanal zur Messanlage der Bundeswehr am Schirnauer See. Dort wird das 59 Meter lange und 5,4 Meter breite U-Boot in den kommenden Tagen vermessen. Im Fokus steht dabei die magnetische Signatur der "Uredd". 

Das U-Boot wurde am 3. Mai 1990 als zweite Einheit der "Ula"-Klasse in Dienst gestellt. Gebaut wurde die "Uredd" bei den Nordseewerken in Emden. Es ist eines von sechs Unterseebooten der norwegischen Marine. Ausgestattet ist das Boot mit acht Torpedorohren. Der Antrieb besteht aus einem Elektromotor sowie zwei deutschen MTU-Dieselmotoren. Unter Wasser soll die "Uredd" laut Angaben in den Flottenhandbüchern bis zu 23 Knoten schnell sein. Über Wasser erreicht das Boot elf Knoten. 

Die norwegische Marine plant gegenwärtig den Ersatz dieser Boote. Dafür führt sie Gespräche mit den Werften TKMS (Kiel) und DCN (Frankreich). Eine Entscheidung wird zum Jahresende erwartet. 

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Ein Artikel von
Frank Behling
Lokalredaktion Kiel/SH

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