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Schiffe waren ziemlich überladen

Wasserschutzpolizei Schiffe waren ziemlich überladen

 Beamte der Wasserschutzpolizei haben in Brunsbüttel in 48 Stunden zwei Schiffe gestoppt, deren Tiefgang größer als erlaubt war. Bei routinemäßigen Kontrollen hatten die Beamten in den Schleusen einen Blick auf die Lademarke an der Bordwand geworfen.

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Der Tanker "Chem Norma" war überladen und wurde in der Schleuse von der Polizei gestoppt.

Quelle: Frank Behling (Archiv)

Brunsbüttel. Diese zeigt den Zustand der Beladung und Freibord an. Taucht dieses Symbol ein, wird der erlaubte Freibord unterschritten. Das genau war bei den zwei Schiffen der Fall. Am Sonntag war es der in Moldavien beheimatete Frachter „NS Holland“, dessen Lademarke um 20 Zentimeter zu tief im Wasser war. Umgerechnet waren das  167 Tonnen Dünger zu viel an Bord. Das Schiff musste seine Reise von Kiel zur Nordsee unterbrechen und ankert jetzt auf der Elbe auf einer Reede (Warteposition). Die Behörde zog von der Besatzung eine Sicherheitsleitung über 1400 Euro ein. Wo der Dünger ausgeladen werden muss, steht noch nicht fest.

Am Dienstag war es dann ein Tanker, der die Aufmerksamkeit der Beamten erweckte. Der auf den Marshall Inseln registrierte Motortanker „Chem Norma“ war in Estland mit Flüssigdünger überladen worden und lag 16 Zentimeter zu tief im Wasser. Die von der Wasserschutzpolizei informierte Berufsgenossenschaft für Transport und Verkehrswirtschaft erteilte der „Chem Norma“ zunächst ein Weiterfahrverbot und ordnete eine Sicherheitsleistung in Höhe von 2400 Euro gegen die verantwortlichen Mitglieder der Schiffsführung an. In Absprache mit der Behörde wurde das Fahrverbot erst aufgehoben nachdem die Besatzung den Tiefgang des 17000-Tonnen-Tankers durch das Abpumpen von Ballastwasser reduziert hatte. Der Tanker durfte am Mittwoch die Reise nach Kanada fortsetzen.

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Ein Artikel von
Frank Behling
Lokalredaktion Kiel/SH

Schiffspositionen: Nord-Ostsee-Kanal (NOK)

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