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Turbinen für Wikinger-Windpark

Ostsee Turbinen für Wikinger-Windpark

Der Bau des Windparks Wikinger vor Rügen geht in die Endphase. Jetzt zogen Schlepper einen Ponton mit Turbinen für den Offshre-Windpark durch den Nord-Ostsee-Kanal.

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Windparkelemente für den Offshore-Windpark Wikkinger vor Rügen werden über die Kieler Förde transportiert.

Quelle: Niklas Wieczorek

Kiel. Der Bau des Windparks „Wikinger“ vor Rügen geht in diesem Sommer in die Endphase. Der Transport der 70 Windanlagen und ihrer Turmelemente ist in diesen Tagen auch in Kiel gut zu verfolgen. Am Donnerstag passierten fünf Anlagen die Schleusen und die Förde. Die Bauteile wurden in Bremerhaven und Niedersachsen gebaut. Schlepper der Hamburger Reederei Bugsier bringen die auf Pontons geladenen Windparkelemente in einem Pendelverkehr seit Anfang März von Bremerhaven nach Mukran. Dabei passieren die Transporte auch regelmäßig den Nord-Ostsee-Kanal.

In dem Zielhafen an der Ostküste der Insel Rügen warten Spezialschiffe, die die tonnenschweren Windturbinen, Flügel und Turmelemente dann ins Baufeld eta 35 Kilometer nordöstlich von Rügen befördern. Der Windpark kostet etwa 1,4 Milliarden Euro und wird vom spanischen Energieversorger Iberdrola gebaut. Aus Spanien kamen auch die Fundamente der Windanlagen, die auf spanischen Werften gebaut wurden. Der Windpark soll nach dem Anschluss bis zu 350000 Haushalte versorgen – das entspricht etwa 20 Prozent der Stromverbrauchs Mecklenburg-Vorpommerns. In der Nähe will der spanische Anbieten noch einen zweiten Park in der Ostsee errichten.

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Ein Artikel von
Frank Behling
Lokalredaktion Kiel/SH

Schiffspositionen: Nord-Ostsee-Kanal (NOK)

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